Nürnberg - Der Musikstreaming-Dienst Spotify ist offenbar von einer Störung betroffen. Der Anbieter selbst arbeitet bereits an einer Lösung des Problems.

Wer am Dienstag Spotify, genauer gesagt dessen Suchfunktion nutzen wollte, bekam in vielen Fällen eine Fehlermeldung angezeigt: „Irgendwas ist schief gelaufen.“ zeigte der Bildschirm anstelle des eingegebenen Suchobjekts. Auch Songs und andere Inhalte wie Podcasts oder Hörbücher konnten nicht wiedergegeben werden. Nur bereits vor der Störung gestartete und geladene, beziehungsweise heruntergeladene Inhalte konnten zuletzt wiedergegeben werden, sofern sie ohne Suchfunktion erreichbar waren. Am späteren Dienstagabend scheint das Problem behoben zu sein.

„Uns sind derzeit Probleme bekannt, wir arbeiten aktiv an einer schnellen Lösung“, hieß es gegen 19 Uhr deutscher Zeit unter anderem in der Instagram-Story des weltweit größten Musikstreaming-Dienstes. Auch die Tagesschau berichtete über den Ausfall.

Ein möglicher Grund für die Störung ist nicht bekannt, auch nicht das konkrete Ausmaß. Unklar ist auch noch, in wie vielen Ländern Nutzer von Spotify betroffen waren. In Berlin funktionierte der Dienst bei einem Versuch am frühen Dienstagabend auf verschiedenen Spotify-Accounts laut Tagesschau nur teilweise. Auch bei nordbayern.de sind Redakteure von der Störung betroffen. Auf dem Portal Allestörungen.de gingen seit circa 15.30 Uhr tausende Meldungen über Ausfälle und Probleme ein. Auch die USA scheinen von den technischen Schwierigkeiten betroffen zu sein. Darauf lassen Meldungen des Portals Downdetector schließen.

Update: Gegen 19.45 funktionierte bei den in unserer Redaktion betroffenen Redakteuren Spotify wieder regulär.

Über 700 Millionen Menschen nutzen Spotify

Nach eigenen Angaben hat Spotify hat weltweit 777 Millionen aktive Nutzer und rund 300 Millionen zahlende Abonnenten. Der Musikkatalog der Streamingplattform umfasst 100 Millionen Titel, zudem mehr als 7 Millionen Podcasts und über 700.000 Hörbücher. Im Jahr 2025 stand Spotify wegen der Unterstützung von Rüstungsanbietern in der Kritik, teils wurde zum Boykott aufgerufen.

Zuletzt war der Streaming-Dienst von einer Betrugsmasche betroffen.

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