Nürnberg - Mohamed Ali Zoma sorgt im deutschen Fußball-Unterhaus für Furore und steht sogar vor seinem Debüt für die italienische Auswahl. Kürzlich hat der Angreifer verraten, wer im Sommer für seine Dienste angeklopft hat.

In seiner Debütsaison beim 1. FC Nürnberg hat der aus der Serie C verpflichtete Angreifer gleich 14 Mal getroffen - genug, um Interesse auch aus der Bundesliga zu wecken. Gegenüber der Sport Bild offenbarte der frisch für die italienische A-Nationalmannschaft Berufene, dass er im Sommer beinahe an der Weser oder am Lech gelandet wäre: „Es gab aus der Bundesliga Interesse von Werder Bremen und dem FC Augsburg. Das war schon besonders. Aber am Ende wurde entschieden, dass ich beim 1. FC Nürnberg bleibe“, wird Zoma zitiert.

„Es war am Anfang keine einfache Situation für mich, doch mittlerweile fühle ich mich richtig gut mit der Entscheidung. Ich habe hier eine Verantwortung, weil die Mannschaft und das Trainerteam Vertrauen in mich haben. Denn wir wollen hier etwas Besonderes schaffen“, sagte der Torjäger später. Mit sechs Treffern aus sechs Partien steht der 22-Jährige aktuell ganz oben in der Torjägerliste der 2. Bundesliga. Diese Effizienz ist auch Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini nicht verborgen geblieben.

Wie Tuttosport am Freitagvormittag berichtet, gehört der 22-Jährige zum offiziellen Kader im Nations-League-Spiel gegen Belgien. Das bestätigt auch die offizielle Kaderliste auf der UEFA-Webseite. Damit hätte Zoma am Abend die Chance auf sein Debüt für die italienische A-Nationalmannschaft im Stadio Olimpico. Zoma ist der einzige Zweitliga-Profi, der je eine Einladung für die Squadra Azzurra erhalten hat. „Für mich ist das unglaublich. Denn alle Spieler, die für Italien infrage kommen, spielen eigentlich in der 1. Liga. Ich bin sehr dankbar für die Chance“, kommentierte der Nürnberger Angreifer.

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