
Kaum haben sich Nintendo-Fans mit der offiziellen Preiserhöhung der Switch 2 abgefunden, sorgt der japanische Konzern schon wieder für Gesprächsstoff. Denn eigentlich läuft es gerade richtig gut für die Nintendo-Konsole: Wegen einer neuen EU-Batterieverordnung rollt Nintendo ab diesem Herbst schrittweise eine überarbeitete Switch 2 aus, bei der sich der Akku endlich leicht selbst austauschen lässt, ganz ohne Kleber und Spezialwerkzeug. Ein echter Fortschritt für alle, die ihre Konsole lange behalten wollen. Und jetzt kündigt Nintendo bereits die nächste neue Switch-2-Konsole an, die in nur rund einem Monat bereits in den Handel kommt. Viele Fans hoffen natürlich, dass auch dieses neue Modell das praktische Akku-Upgrade mitbringt. Doch ausgerechnet hier hat Nintendo eine dicke Enttäuschung parat.
Denn bei der neuen Switch-2-Konsole handelt es sich um die limitierte Zelda-Edition im goldgrünen Design, die passend zum Release des Ocarina-of-Time-Remakes erscheint. Und genau bei dieser besonders begehrten Sammler-Edition macht Nintendo jetzt eine offizielle Ansage, die vielen Fans die Vorfreude verhagelt: Die Zelda-Konsole bekommt den nutzerfreundlichen Wechselakku nicht. Wer sich auf einen Akkutausch ohne großen Aufwand gefreut hatte, wird bei dieser Switch 2 also enttäuscht. Was soll das?
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Warum ausgerechnet diese Nintendo-Switch-2-Konsole leer ausgeht
Auf Nachfrage mehrerer Fans hat Nintendo seine Support-Website inzwischen um eine klare Aussage ergänzt: Die Zelda-Switch-2-Konsole enthalte keinen vom Nutzer austauschbaren Akku. Ausgerechnet die Edition, die viele Sammler und Zelda-Fans besonders reizt, bleibt damit technisch auf dem alten Stand, während die reguläre Switch 2 längst die EU-konforme Überarbeitung erhalten hat. Hintergrund ist das Recht auf Reparatur, das die EU mit ihrer Batterieverordnung ab Februar 2027 europaweit vorschreibt. Warum Nintendo die Zelda-Version davon ausnimmt, verrät der Konzern bislang nicht offiziell. Wer die goldgrüne Konsole trotzdem reparieren will, muss also mit deutlich mehr Aufwand rechnen.
Ganz ohne jede Verbesserung bleibt die Zelda-Edition der Switch 2 aber nicht. Immerhin verzichtet Nintendo auch hier auf das Hitzeschild, das beim ursprünglichen Modell den Zugriff auf den Akku zusätzlich blockierte. Auch der störende Klebstoff, der früher entfernt und nach der Reparatur neu aufgetragen werden musste, fällt weg. Trotzdem müssen Besitzer für den Akkutausch mehrere Schritte durchführen: Sie müssen die rückseitige Abdeckung demontieren und mehrere Schrauben lösen, bevor sich der Akku überhaupt trennen lässt. Deutlich komplizierter also als bei der neuen Standard-Switch-2, bei der ein einfacher Kreuzschraubenzieher völlig ausreicht.
Lohnt sich Nintendos neue Zelda-Switch-2 trotz des Akku-Problems?
Am Ende bleibt die Entscheidung eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer die Konsole vor allem als Sammlerstück oder wegen des besonderen Designs kaufen möchte, dürfte über den fehlenden Wechselakku eher hinwegsehen können. Wer dagegen bewusst auf Nachhaltigkeit und einfache Reparaturmöglichkeiten setzt, greift besser zur regulären, überarbeiteten Switch 2. Fest steht: Viele Fans zeigen sich in einschlägigen Foren bereits enttäuscht darüber, dass Nintendo ausgerechnet bei der wohl gefragtesten Sonderedition des Jahres auf halbem Weg stehen bleibt.


