Neutraubling - Am Dienstagabend ist ein Mann im Landkreis Regensburg infolge eines Badeunfalls verstorben. Die Versuche des Rettungsdienstes, den 23-Jährigen zu reanimieren, blieben erfolglos.

Am Dienstagabend wurde eine Person im Guggenberger See als vermisst gemeldet. Nachdem die Rettungskräfte alarmiert worden waren, leiteten sie unverzüglich eine Absuche des Gewässers ein. Nach etwa einer halben Stunde bargen die Einsatzkräfte einen 23-Jährigen aus dem Wasser und brachten ihn ans Ufer. Umgehend versuchte der Rettungsdienst, den jungen Mann zu reanimieren - jedoch ohne Erfolg: Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilte, verstarb der 23-Jährige infolge des Badeunfalls noch vor Ort.

Nicht zum ersten Mal endete ein Badeunfall im Guggenbergersee in diesem Jahr tödlich. Erst im Juni starb ein 29-Jähriger, nachdem er zusammen mit seinem 30-jährigen Begleiter von einem Stand-Up-Paddling-Board gestürzt war. Obwohl Wasserwacht und DLRG umfangreiche Suchmaßnahmen einleiteten konnten Taucher erst Tage später die Leiche des Mannes bergen.

Polizeiliche Hinweise für sicheres Badeerlebnis

Im Zusammenhang mit dem Vorfall um den verstorbenen 23-Jährigen teilt das Polizeipräsidium Oberfranken Hinweise mit, die ein sicheres Badeerlebnis ermöglichen sollen:

Schwimmkenntnisse prüfen: Gehen Sie nur ins Wasser, wenn Sie sich sicher fühlen und die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen können.

Vorsicht bei Gewässern: Auch vermeintlich ungefährliche Badeseen können Gefahren wie steile Abbruchkanten, tiefe Stellen oder unterschiedliche Wassertemperaturen aufweisen.

Keine Selbstüberschätzung: Vermeiden Sie riskante Situationen und achten Sie auf Ihre körperliche Verfassung.

Niemals allein baden: Gehen Sie möglichst gemeinsam mit anderen ins Wasser und wählen Sie zum Schwimmen ausgewiesene und überwachte Bereiche.

Kinder beaufsichtigen: Kinder dürfen sich in der Nähe von Gewässern niemals unbeaufsichtigt aufhalten.

Schnelle Hilfe leisten: Bei einem Notfall sofort den Notruf 112 wählen, weitere Personen aufmerksam machen und – soweit gefahrlos möglich – Hilfe leisten. Bringen Sie sich dabei niemals selbst in Gefahr.


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