Neutraubling - Großeinsatz am Guggenberger See: Ein 29-Jähriger wird nach einem Badeunfall am Sonntagnachmittag vermisst, auch am Montag wurde er nicht gefunden. Die Suche nach ihm läuft weiter.

Ein 29-jähriger Mann wird nach einem Sturz von einem Stand-up-Paddling-Board im Guggenberger See (Landkreis Regensburg) vermisst. Laut Angaben der Polizei war er am Sonntagnachmittag (21. Juni) gemeinsam mit einem 30-jährigen Freund auf dem Wasser unterwegs, als beide aus bislang ungeklärter Ursache ins Wasser stürzten. Während der 30-Jährige sofort wieder auftauchte, blieb der 29-Jährige unter der Wasseroberfläche.

Ein weiterer Bekannter beobachtete das Geschehen vom Ufer aus und rief um Hilfe. Weitere Badegäste setzten schließlich einen Notruf ab. Die Wasserwacht und die DLRG leiteten daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen ein, unter anderem mit Tauchern, Booten und Sonargeräten. Nach mehreren Stunden wurde die Suche ohne Ergebnis abgebrochen und am Montag (22. Juni) fortgesetzt. Am Montagnachmittag informiert die Polizei, dass auch der Einsatz einer polizeilichen Drohne ergebnislos blieb. Weitere Suchmaßnahmen sollen den Angaben zufolge am Dienstag, 23. Juni, umgesetzt werden.

Wie die Beamten am Montagnachmittag weiterhin informieren, werde am Dienstag in Absprache mit dem Verein für Naherholung im Raum Regensburg e. V. beim Landratsamt Regensburg der Guggenberger See ab den frühen Morgenstunden vom Westufer südlich (ab Höhe Cantina Bar) bis zum Südufer westlich (Bereich Wasserwacht) für den Badebetrieb gesperrt. Der gastronomische Betrieb kann aufrechterhalten werden, heißt es weiter.

Weitere Badeunfälle am Guggenberger See

Im Verlauf des Sonntagnachmittags kam es am Guggenberger See zudem zu weiteren Badezwischenfällen, wie die Polizei mitteilt. Gegen 16.25 Uhr geriet ein 35-jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg beim Schwimmen in Not und ging unter. Zwei bislang unbekannte Zeugen holten ihn aus dem Wasser und begannen gemeinsam mit den alarmierten Einsatzkräften mit der Wiederbelebung. Der Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Ein weiteres Mal rückten Einsatzkräfte der DLRG am Sonntag, den Angaben der Polizei zufolge, aus, um einen 24-Jährigen aus dem Wasser zu bergen. Er konnte sich demnach nicht mehr eigenständig aus dem Wasser begeben, weil ihm beim Schwimmen die Kraft ausging. Der Mann habe sich an einer Boje festhalten und von dort aus auf sich aufmerksam machen können.

Dieser Artikel wurde am 22. Juni gegen 16.10 Uhr um die aktuellen Informationen zur Suche nach dem 29-Jährigen, der nach dem Sturz von seinem Paddelboard vermisst wird, ergänzt.


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