
Neben zahlreichen Gastroangeboten und Zeitungsgeschäften befindet sich am Nürnberger Hauptbahnhof jetzt auch ein Pop-up-Store des schwedischen Möbelhändlers. Nachdem Ikea im Frühjahr 2026 einen Pop-up-Store im ehemaligen Kaufhof-Gebäude hatte, kommt es jetzt zum Comeback in Nürnberg und das an einen zentralen Verkehrsknotenpunkt. Der Laden befindet sich in der westlichen Eingangshalle des Hauptbahnhofs. Zuvor war das Berliner Start-up Holy auf der Verkaufsfläche am Hauptbahnhof, das Nahrungsergänzungsmittel für Getränke verkauft.
Wechselndes Sortiment
Der Pop-up-Store soll mindestens drei Monate am Hauptbahnhof bleiben, wie eine Mitarbeiterin vor Ort berichtet. Eine Verlängerung sei möglich. Das Sortiment soll in den drei Monaten mindestens zweimal wechseln. Wer große Möbelstücke erwartet, wird enttäuscht: Ähnlich wie beim Pop-up-Store im früheren Kaufhof-Gebäude konzentriert sich Ikea auch am Hauptbahnhof auf handliche Mitnahme-Artikel. Verkauft werden zum Start unterschiedliche Klassiker für den Haushalt, Deko, Reisebedarf sowie Lebensmittel, wie Kekse oder Zimtschnecken. Der Laden ist jedoch kein Pickup-Point und bietet auch keinen Planungsservice. Der Store ist von Montag bis Sonntag geöffnet.
Der erste Verkaufstag verlief nach Einschätzung des Personals positiv. Die Nachfrage sei da, berichten die Verkäufer. Sie gehen davon aus, dass der Kundenandrang auch vom Zug- und S-Bahn-Verkehr abhängen könnte – je mehr Menschen den Bahnhof passieren, desto mehr potenzielle Laufkundschaft.
Ikea und Nürnberg
Ikea und Nürnberg beziehungsweise Fürth verbindet eine lange Geschichte. Das Möbelhaus in der Hans-Vogel-Straße in Fürth eröffnete im Jahr 1981 – doch bereits 1979 bestand eine sogenannte Startboutique in der Marienstraße in Nürnberg, die 1981 wieder schloss. Seit dem 25. August ist Ikea zumindest zeitlich befristet wieder mittendrin in Nürnberg.
