Nürnberg - Dieses Rollenspiel spaltet die Fans. Jetzt soll es für Nintendo Switch 2 erscheinen. Auch ein Release-Datum steht schon im Raum.

Kaum ein Spiel bringt die Gaming-Welt so gegeneinander auf wie dieses ganz bestimmte Rollenspiel. Kritiker vergeben Bestnoten, viele Spieler ziehen bei der populären Wertungsplattform Metacritic dagegen regelrecht den Rotstift. Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wie extrem die Kluft wirklich ist. Und jetzt bekommt der Streit um das Spiel ein neues Kapitel, denn ein bekannter Insider hat spannende Neuigkeiten für Nintendo-Fans im Gepäck.

Die Rede ist von Diablo 4, dem düsteren Dämonenschnetzel-RPG von Blizzard, das schon seit gut drei Jahren auf PC und den anderen Konsolen läuft. Bei Metacritic kommt Diablo 4 auf eine starke Kritiker-Wertung von 86 von 100 Punkten, bei den Nutzern sind es hingegen nur zerschmetternde 27 Punkte. Eine derart große Diskrepanz zwischen Fachpresse und Spielerschaft ist selten und sorgt seit dem Release immer wieder für hitzige Diskussionen. Jetzt bestätigte der als zuverlässig geltende Insider „Billbil-kun“, dass Diablo 4 offiziell auch für Nintendo Switch 2 erscheinen soll. Wann genau, war zunächst aber noch offen. Bis jetzt.

Das soll der Release-Termin des umstrittenen Rollenspiels für die Nintendo Switch 2 sein

Mittlerweile ist auch der Release geklärt. Laut „Billbil-kun“ soll Diablo 4 bereits am 15. September 2026 (Dienstag) für die Nintendo Switch 2 erscheinen. Vorbestellen können Fans das Spiel angeblich schon ab dem 12. September, und dieses Datum ist wohl kein Zufall. Genau an diesem Tag startet nämlich die BlizzCon 2026, die bis zum 13. September läuft. Es gilt daher als wahrscheinlich, dass Blizzard die eigene Hausmesse für die Feierlichkeiten nutzen will. Schon vorher, zur Gamescom Ende August, könnte zudem die offizielle Ankündigung von Diablo 4 für die Switch 2 erfolgen. Doch was Nintendo-Fans inhaltlich erwartet, ist damit noch nicht beantwortet.

Üppiges Gesamtpaket für Nintendo Switch 2: Das steckt im Diablo-4-Release

Hier gibt es tatsächlich erfreuliche Neuigkeiten. Denn der Switch-2-Port erscheint nicht als reines Hauptspiel, sondern als sogenannte Diablo 4: Age of Hatred Collection. Damit sind direkt beide großen Erweiterungen mit an Bord, Vessel of Hatred aus dem Oktober 2024 sowie Lord of Hatred vom April 2026. Beide Add-ons bringen neue Regionen sowie drei zusätzliche spielbare Klassen mit sich, nämlich den Geistgeborenen, den Paladin und den Hexenmeister. Für Fans, die bislang noch nichts in Diablo 4 investiert haben, wäre das ein inhaltlich üppiger Einstieg auf der Nintendo-Konsole. Beim Preis und vor allem bei der physischen Version gibt es aber einen Haken.


Nintendo News

Alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt von Nintendo und der Switch 2 gibt‘s auf unserem kostenlosen Nintendo-Kanal bei WhatsApp.

Rollenspiel-Port mit Haken für Nintendo Switch 2

Rund 70 Euro soll Diablo 4: Age of Hatred Collection für Nintendo Switch 2 kosten, egal ob digital aus dem Nintendo eShop als Download oder als physische Fassung im Handel - wahrlich kein Schnäppchen also. Genau bei Letzterer dürfte bei manchem Sammler die Vorfreude aber sowieso schnell wieder verfliegen. Die Verpackung soll nämlich weder eine vollwertige Cartridge noch wenigstens eine Softwareschlüssel-Karte enthalten, sondern lediglich einen Download-Code für den Nintendo eShop. Damit reiht sich Diablo 4 in eine Liste von Drittanbieter-Spielen ein, die bei Nintendo-Fans schon länger für Unmut sorgt, denn eine physische Hülle ohne physische Spieldaten empfinden viele als wenig sinnvoll. Angesichts der ohnehin gespaltenen Community um Diablo 4 dürfte diese Entscheidung die Diskussionen also kaum beruhigen.

Eine offizielle Bestätigung von Blizzard oder Nintendo steht derzeit noch aus, auch wenn die Quellenlage rund um den Leak solide wirkt. Sollte zur Gamescom die Ankündigung folgen, wüssten Nintendo-Fans schon bald genau, worauf sie sich beim umstrittenen Rollenspiel einstellen müssen. Bis dahin bleibt Diablo 4 auf der Switch 2 vorerst ein extrem heißes Gerücht, an dem aber kaum jemand vorbeikommt, der die Diskussion um Kritiker- und Fan-Wertungen verfolgt.