
Die vergangenen Tage gab der Sommer noch einmal ordentlich Vollgas in Bayern, Franken und der Region. Teilweise kratzten die Temperaturen wieder nah an der 40-Grad-Marke. Allgemein blickt Franken damit sonnentechnisch auf ein traumhaftes Ferienwochenende zurück. Nun könnte es jedoch zu einem Umschwung kommen, denn: Während die vergangenen Tage nach dem Aufwachen nur glasklarer und blauer Himmel zu sehen war, verdeckten heute zahlreiche dunkle Wolken den Himmel. In Roth fielen dann auch die ersten leichten Tropfen nach Tagen auf den völlig ausgezehrten Boden. Nürnberg wachte zu dem Geruch frischen Regens auf.
Blickt man auf den Trend der nächsten Tage, macht der Sommer wohl erst einmal zumindest Pause, denn: Für Sonntagnachmittag (16. August 2026) verzeichnet beispielsweise wetter.com für die Bereiche Roth oder Weißenburg Gewitter in seiner Prognose. Auch der fränkische Experte Wetterochs hat in seiner aktuellen Rundmail für die fränkische Region „Schauer und Gewitter“ ausgemacht, das Risiko nehme gegen Nachmittag dann mehr und mehr zu. Ob und wie genau es dann zu Unwettern kommt, hängt hier wohl viel vereinzelt mit lokalen Gegebenheiten zusammen.
Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt: Während einzelne Bereiche in Franken und der Region teilweise heftig von Gewittern und Unwettern getroffen wurden, bleiben andere Teile gleichzeitig wieder fast komplett verschont. Es gilt also hier genau zu beachten, wie sich die Lage in den kommenden Stunden in dem jeweiligen Bereich entwickelt. Generell gilt: Bei Spaziergängen oder Gassirunden daran denken, dass man nicht in einem Wald steht, wenn plötzlich Gewitter einsetzt. Fallende Äste oder Zweige können im Extremfall dann lebensgefährlich werden. Dazu passt: Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ganz allgemein für Bayern und die Region ebenfalls vor Unwettern.
Sieht man sich die kommenden Tage genauer an, fällt dann ebenfalls auf: Während es bis einschließlich Samstag (15. August 2026) noch glühend heiß war, werden Dienstag (18. August 2026) im Bereich Nürnberg/Fürth/Erlangen vergleichsweise „nur“ noch 19 Grad tagsüber erreicht. Von nah an 40 Grad auf 19 Grad herunter - derartige Temperaturstürze passieren meist nicht ohne, dass es zwischenzeitlich ordentlich kracht. Dass sich Gewitter und Unwetter auf den Weg nach Franken machen, ist also schon jetzt offensichtlich. Wie und wo genau diese dann vom Himmel brechen, muss noch weiter beobachtet werden.
Die kommenden Tage wird es dann auch mehr Regen geben, dazu wenig bis keine Sonne und Temperaturen rund um 20 Grad tagsüber. Gebietsweise kann der Regen dann auch stärker ausfallen. Vorerst macht der Sommer also Pause in der Region. Eventuell hat Franken damit aber auch schon die letzte Hitzeperiode für 2026 erlebt? Auch, wenn es Fans von Vitamin D nicht gerne hören, so langsam befindet sich die Region aber auch rein kalendarisch betrachtet im Spätsommer. Zu lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis sich die ersten Herbstanzeichen bemerkbar machen...
