
Nach einer Recherche des Preisvergleichsportals billiger-mietwagen.de, befinden sich die teuersten Tunnel, auf den typischen Urlaubsrouten Richtung Süden. Am meisten Maut bezahlen Urlauberinnen und Urlauber für den Fréjus-Tunnel und den Mont-Blanc-Tunnel, zwischen Frankreich und Italien. Für diese beiden Tunnel fallen nach Angaben des ADAC dieses Jahr55,50 Euro von Frankreich nach Italien und in der Gegenrichtung sogar 56,40 Euro pro Fahrt bei einem Pkw an. Auf Platz drei der teuersten Tunnel-Maut steht der Große St. Bernhard Tunnel mit 33,50 Euro pro Fahrt, der das Schweizer Val d‘Entremont im Kanton Wallis mit dem italienischen Aostatal verbindet.
Wer bei der Maut sparen möchte und in seinem Reiseziel noch flexibel ist, sollte sich an möglichst weniger befahrene Routen halten. Ein weiterer Vorteil: Sind die Routen günstiger, sind sie auch oftmals weniger befahren und es kann zu geringerer Staugefahr kommen. Die beiden günstigsten Tunnel, die im Preisvergleich von billiger-mietwagen.de aufgeführt werden, liegen beide in den Niederlanden. Mit einer Maut vonzwei und null Euro, sind der Kiltunnel und der Westerscheldetunnel preislich im europäischen Vergleich unschlagbar.
Wer sich gegen einen typischen Sommerurlaub im Süden Europas entscheidet, um Tunnel-Maut zu sparen, sollte jedoch die Brückenmaut in den nördlichen Ländern im Hinterkopf behalten: Die Brückenmaut vor allem in skandinavischen Ländern kann die Preise für die Tunnel in Italien und Frankreich noch einmal toppen.
Absoluter Spitzenreiter ist bei der Mauthöhe billiger-mietwagen.de zufolge die Øresundbrücke, die die dänische Hauptstadt Kopenhagen mit der schwedischen Stadt Malmö verbindet. Die Øresundbrücke ist die weltweit längste Schrägseilbrückeund die Überquerung Google-Rezensionen zufolge „unglaubliches Erlebnis“. Das spiegelt sich allerdings auch im Preis wider. Nach Angaben des ADAC kann eine Überfahrt mit dem Pkw, je nach Wechselkurs, um die 61 bis 63 Euro kosten. Sind Reisende einmal mit dem Auto in Schweden angekommen, sind die restlichen schwedischen Brücken, nach dem Preisvergleich von billiger-mietwagen.de, für unter einem Euro befahrbar.
Hier können Urlauberinnen und Urlauber sparen
Wer wirklich bei der Brücken- und Tunnel-Maut sparen möchte, sollte sich an eher weniger befahrene Strecken halten, und beispielsweise Rumänien oder Bulgarien als Reiseziele wählen. Europa bietet vielfältige Urlaubsdestinationen, die auch ohne zentrale Knotenpunkte wie Brücken oder Tunnel erreicht werden können, wie beispielsweise die direkten Nachbarländer Deutschlands: Dänemark, Tschechien, Belgien oder auch die Niederlande. Falls auch diese Reisen mit dem Auto zu teuer sind, für den eignet sich womöglich das europaweit ausgebaute Zugnetz oder auch verschiedene Aktivitäten in der Region, die ein mindestens gleichwertiges Urlaubsgefühl vermitteln können.