Nürnberg - Petplay als ungewöhnliche Subkultur: Andi und Stefan aus Nürnberg organisieren Partys, bei denen Menschen in die Rollen von Tieren schlüpfen. Sex kann dabei eine Rolle spielen, muss aber nicht.

Was passiert, wenn Menschen für einen Abend ihre menschliche Rolle ablegen und zum Hund, Tiger oder sogar zur Katzenschnecke werden? In einer neuen Folge unseres intimen Podcasts „heiß & innig“ geht es um Petplay – eine Szene, die weit mehr beinhaltet als Masken, Halsbänder und sexuelle Fantasien.

Zu Gast sind Andi und Stefan, die seit über 20 Jahren ein Paar sind und in Nürnberg Petplay-Partys organisieren. Sie erzählen unseren Hosts Lena und Johannes, wie sie über die Furry-Community in die Szene kamen, warum Stefan sich als Hund und Andi als Tiger versteht und weshalb eine Maske manchen Menschen dabei hilft, sich freier zu fühlen.

Auf ihren Partys treffen ganz unterschiedliche Menschen und Vorstellungen aufeinander: Manche tragen nur ein Halsband, andere kommen in Latex oder einem aufwendigen und teuren Fursuit. Sex kann eine Rolle spielen, muss aber nicht. Für viele geht es vor allem um Gemeinschaft, Vertrauen und einen geschützten Raum, in dem sie sich ausprobieren und fallen lassen können. Im Gespräch erklären Andi und Stefan außerdem, worin der Unterschied zwischen Petplay und Puppy Play liegt, wie solche Abende ablaufen und warum Rücksichtnahme und klare Grenzen unverzichtbar sind.

Eine Folge über eine ungewöhnliche Subkultur, über Rollen, Nähe und die Frage, wie viel Freiheit darin liegen kann, für eine Weile jemand oder etwas anderes zu sein.

Das komplette Gespräch sowie alle weiteren Folgen unseres Podcasts „heiß & innig“ hören Sie auf allen gängigen Playern wie Spotify oder unter nordbayern.de/podcasts bzw. nn.de/podcasts. Die aktuelle Folge hängt zudem in diesem Text.