Nürnberg - Mit Beginn der Ferienzeit gehen an Flughäfen oft auch längere Wartezeiten an Gepäckaufgabeschaltern einher. Um das zu vermeiden, setzt „Freebird“ am Flughafen Nürnberg jetzt auf den sogenannten Self Baggage Drop-Off.

Die Pfingstferien stehen an, am Flughafen Nürnberg herrscht bald wieder Hochbetrieb. Rund 283.000 Passagiere werden dem Albrecht Dürer Airport zufolge erwartet. Eines der beliebtesten Urlaubsziele ist in diesem Jahr dabei wieder Antalya - rund 51.000 Reisende zieht es in die türkische Küstenregion. Mehrere Fluggesellschaften fliegen die Stadt an - darunter Freebird. Auf Urlauberinnen und Urlauber, die sich für einen Flug mit dieser Airline entscheiden, wartet dabei eine Neuerung am Nürnberger Flughafen.

Wie der Albrecht Dürer Airport Nürnberg informiert, können die entsprechenden Passagiere ihr Aufgabegepäck ab sofort auch an den sogenannten Self Baggage Drop-Off-Schaltern selbstständig einchecken. Die auf günstige Flüge zwischen Europa und der Türkei spezialisierte Airline ist damit die erste Ferienfluggesellschaft, die diesen Service in der Frankenmetropole nutzt. An vier Tagen pro Woche schickt sie Maschinen im Sommerflugplan 2026 nach Antalya.

Für Freebird-Passagiere soll die Einführung des automatisierten Gepäckaufgabesystems mehr Komfort bringen, sie seien unabhängig von klassischen Schalteröffnungszeiten. Wer bereits online eingecheckt habe, könne seinen Koffer eigenständig aufgeben und spare so Zeit, teilt der Flughafen mit.

So funktioniert die selbstständige Aufgabe des Gepäcks am Airport Nürnberg

Das Self Baggage Drop-Off-System befindet sich demnach in der Abflughalle zwei und ist zentral auf dem Weg vom Terminaleingang zur Sicherheitskontrolle platziert. Über mehrsprachige Bildschirmanweisungen werden die Passagiere dem Flughafen zufolge Schritt für Schritt durch den Prozess geführt. Diesen beschreibt der Albrecht Dürer Airport Nürnberg wie folgt: Nach dem Scannen der Bordkarte (entweder ausgedruckt oder auf dem Smartphone) wird der Gepäckanhänger automatisch erstellt, das Gepäck gewogen und der Anhänger selbst angebracht. Anschließend geben die Reisenden ihr Gepäck am nahegelegenen Förderband auf. Dort werden Bordkarte, Gepäckanhänger und Gewicht nochmals überprüft, bevor das Gepäckstück automatisch in die Sortieranlage und weiter zur Verladung transportiert wird.

Ganz neu ist der Service aber nicht: Das System selbst sei in Nürnberg bereits seit dem Jahr 2022 im Einsatz. Aber: „Dass mit Freebird nach KLM/Air France und Wizz Air nun erstmals eine Holiday Airline unser Self Baggage Drop-Off-Angebot nutzt, ist ein wichtiger Schritt gerade für Urlaubsreisende, die Wert auf einen unkomplizierten Start in die Ferien legen“, wird Flughafengeschäftsführer Michael Hupe dazu zitiert. Der Flughafen vermutet, dass immer mehr Airlines das System in Zukunft nutzen werden.