
Millionen Menschen spielen täglich auf ihr, reden über sie, kaufen Spiele für sie. Und doch haben sich die wenigsten je gefragt, warum die Nintendo Switch eigentlich so heißt, wie sie eben heißt. Die Antwort ist einfacher als gedacht - und gleichzeitig ziemlich clever.
„Switch“ bedeutet: wechseln
Das englische Wort „to switch“ bedeutet schlicht „wechseln“ oder „umschalten“. Und genau das ist das Herzstück der Konsole. Die Nintendo Switch lässt sich nämlich jederzeit zwischen drei verschiedenen Modi hin- und herwechseln.
Im TV-Modus steckt die Konsole in der TV-Station und man spielt bequem auf dem großen Fernseher. Im Tisch-Modus stellt man sie frei auf den Tisch, klemmt die Joy-Con-Controller ab und spielt zu zweit. Und im Handheld-Modus nimmt man die Konsole einfach aus der Station und spielt unterwegs weiter - genau da, wo man aufgehört hat. Das Wechseln zwischen diesen Modi ist buchstäblich das Kernkonzept der Konsole. Daher: Switch.
Ein Name, der das Produkt erklärt
Was Nintendo mit dem Namen geschafft hat, ist eigentlich Marketing-Lehrbuchstoff. Der Name beschreibt das Produkt in einem einzigen Wort, ohne Erklärung, ohne Beipackzettel. Wer „Switch“ hört, versteht sofort: Hier geht es ums Wechseln. Ums Umschalten. Ums Flexibelsein.
Das war vor dem Release der ersten Switch im Jahr 2017 alles andere als selbstverständlich. Davor musste man sich als Spieler entscheiden: entweder eine leistungsstarke Heimkonsole mit HD-Grafik wie die Wii U - oder ein portables Handheld-Gerät mit eher schwacher Leistung wie der Nintendo 3DS. Die Switch hat diese Grenze einfach aufgehoben. Und der Name macht genau das deutlich.
Wie Nintendo früher seine Konsolen benannte
Ein kurzer Blick zurück zeigt, dass Nintendo schon immer ein Gespür für prägnante Namen hatte. Der „Game Boy“ war der tragbare Spielgefährte für unterwegs. Die „Wii“ klang nach „wir“ - und stand für gemeinsames Spielen. Der „DS“ stand für „Dual Screen“, also zwei Bildschirme. Jeder Name transportierte eine Idee.
„Switch“ reiht sich da nahtlos ein, ist aber vielleicht der direkteste und klarste Name, den Nintendo je für eine Konsole gewählt hat.
Und die Nintendo Switch 2?
Die Nintendo Switch 2 führt das Konzept konsequent weiter. Auch sie lässt sich zwischen TV-, Tisch- und Handheld-Modus wechseln, bietet dabei aber deutlich mehr Leistung, ein größeres Display und neue Features wie den GameChat. Das Grundprinzip, das hinter dem Namen steckt, ist also nach wie vor das Herzstück der Konsole. Der Name passt heute genauso gut wie beim ersten Release vor fast zehn Jahren.


