
Der Wettbewerb gilt als eine der härtesten Prüfungen in der Bierwelt: Jedes Jahr treten zahlreiche Brauereien beim „World Beer Cup“ in den USA an. Bereits seit 30 Jahren verleiht der dortige Brauereiverband Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien. In diesem Jahr konnte eine Traditionsbrauerei aus Franken bei dem internationalen Wettbewerb abräumen: Die Brauerei Greif aus Forchheim hat die Silbermedaille in der Kategorie „Vienna-Style Lager“ gewonnen.
Das bedeutet: Die fränkische Traditionsbrauerei Greif darf ihr „Schlöbberla“, ein untergäriges, leicht dunkles Landbier mit fünf Prozent Alkohol, ab sofort als eines der besten Biere seiner Art der Welt bezeichnen. Die Brauerei beschreibt den Geschmack als vollmundig, karamellbetont und malzblumig.
Auf Platz eins landete mit North Park Beer Co. eine Brauerei aus San Diego (USA). Die Brauerei Figueroa Mountain Brewing Co. aus Buellton (USA) macht das Treppchen komplett.
Auf Instagram präsentiert die Brauerei Greif stolz ihr preisgekröntes Bier: „Freunde, wir haben es geschafft“, schreibt sie in einem Post. Die Auszeichnung sei eine „wunderbare Bestätigung“ für die Greif-Biere. „Nur sehr wenige Brauereien aus Deutschland haben das überhaupt jemals geschafft“, heißt es weiter.
Greif ist eine von insgesamt vier Brauereien aus Deutschland die in diesem Jahr eine Preis beim Wold Beer Cup erhalten haben: Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan, die Brauerei Ladenburger sowie die Brauerei zum Kuchlbauer landeten in der Kategorie „South German-Style Weizenbock“ auf den Rängen eins bis drei, außerdem durfte sich die Brauerei zum Kuchlbauer über Bronze in der Kategorie „South German-Style Dunkel Weizen“ freuen und die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan über Silber in der Kategorie „South German-Style Weißbier“.