
Der Titel ist fast schon zum Greifen nahe, die Konkurrenz wird immer härter, Fehler immer unverzeihlicher: Bei Deutschland sucht den Superstar 2026 geht es langsam ans Eingemachte. Am Samstag, 2. Mai, steht bereits das Halbfinale an. Dabei, unter insgesamt acht Halbfinalistinnen und -finalisten, ist Alexander Spielhaupter aus Nürnberg. Der 36-Jährige, den die Menschen Lex rufen, hat sich bereits gegen viele andere behauptet, zuletzt flogen fünf Kandidatinnen und Kandidaten aus der Sendung. Die Luft wird dünner, der Wettbewerb härter und der Ansporn unter den Teilnehmenden größer.
Neben Menowin Fröhlich aus Würzburg, der ein alter Bekannter in der Sendung ist und spontan zum Vorsingen vor Bohlen und Co. kam, ist Lex nicht nur der einzige verbliebene Franke, sondern er und Menowin (38) sind auch die beiden ältesten Teilnehmer an der Show.
Die „raue Stimme“ habe Wiedererkennungswert, äußerten Bushido, Dieter Bohlen und Isi Glück mehrfach. Auch die Performance sei solide, aber immer wieder ist folgendes ein Thema innerhalb der Jury – wie geht er mit Kritik um und kann er sich weiterentwickeln?
Im Halbfinale tritt Lex mit „Pink Pony Club“ von Benjamin Hightower auf die blaue Bühne. Beim ersten Zusammentreffen mit der Jury am Anfang der Show überzeugte er die Drei mit „Killer Queen“ von Flo Bo Riva.
Doch: Fast hätte es Alex Spielhaupter gar nicht zum ersten Vorcasting für DSDS geschafft. Kurz vorher an seiner Arbeitsstätte riss ihm die Hose vom Po bis zu den Knien auf - so berichtet er es gegenüber nordbayern. So stellte ihn sei Chef für den Rest des Tages frei und Lex ging mit lochfreier Hose zum Vorcasting ins Ramada-Hotel in Nürnbergs Süden.
Dann erreichte Spielhaupter, der als Kinderpfleger tätig ist, in Nürnberg einen Rock- und Metalchor leitet und als Straßenmusiker auftritt, die zweite Runde der Casting-Show. Er wurde zur Live-Performance vor der dreiköpfigen Jury, bestehend aus Dieter Bohlen, Isi Glück und Bushido, geladen. Und auch den Dreien scheint die Performance des Nürnbergers gefallen zu haben.
DSDS-Halbfinale für Menowin Fröhlich und Lex Spielhaupter
Jetzt ist Halbfinale - am Samstag, 2. Mai, um 20.15 Uhr, geht „Deutschland sucht den Superstar“ in die nächste entscheidende Phase: Die verbliebenen acht DSDS-Talente singen unter dem Motto „Iconic Sounds“ um den Einzug ins große Finale und dürfen weiter vom Titel träumen. Wochenlang haben die Talente auf der großen DSDS-Bühne performt, ihre Stimmen unter Beweis gestellt und um die Gunst der Jury gekämpft.
Was bisher galt, zählt nur noch bedingt: Gute Auftritte reichen nicht mehr aus, jetzt geht es um Momente, die im Gedächtnis bleiben und den Leuten Gänsehaut bescheren. Die Erwartungen der Jury steigen spürbar, die Songs werden anspruchsvoller, und auch das Publikum schaut genauer hin: Denn jetzt zählt vor allem die Unterstützung der Zuschauer. Sie bestimmen, welche der acht Teilnemenden es ins Finale 2026 schaffen, das am 9. Mai um 20.15 Uhr live bei RTL zu sehen sein werden.
Bislang war für Alex Spielhaupter alles soweit cool, die Nervosität hielt sich für den erfahrenen Straßenmusiker in Grenzen. „Ich mache Musik schon so lange, ich weiß, was ich tue. Bei meinen Auftritten und wenn ich in der Karaokebar singe, werde ich oft genug gefilmt – da stumpft man ab“, sagte er im ersten Gespräch mit nordbayern zum Sendungsstart.
Ein wenig ist es auch das Duell der Franken, denn für die Jury gilt die Teilnahme von Menowin Fröhlich als das große Comeback. Oder wie RTL es benennt: „Mit einem emotionalen Auftritt sang er sich direkt in die Favoritenrolle – Standing Ovations und begeisterte Jury inklusive. Seine Erfahrung und Bühnenpräsenz machen ihn zum Mann, den es zu schlagen gilt.“
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