Nürnberg - Erst waren die Küken zu zehnt, durch Fressfeinde blieben nur noch drei von ihnen übrig. Die Polizei griff schlussendlich ein und rettete die Tiere. Am Donnerstagabend gab es ein Happy End für sie.

Zu einem tierischen Einsatz der mittelfränkischen Polizei ist es am vergangenen Donnerstagnachmittag, 23. April, gekommen. Wie die Beamtinnen und Beamten am Freitagvormittag auf ihren Social-Media-Kanälen mitteilten, spielten ein paar Entenküken dabei die zentrale Rolle, die auf die Hilfe der Einsatzkräfte angewiesen waren.

Demnach mussten die Jungtiere am Klinikum Nürnberg Nord gerettet werden. Scheinbar hatte sich die Entenfamilie bereits länger in einem Steingarten eines Innenhofes niedergelassen. Anfänglich gab es in der Entenfamilie wohl noch zehn Küken, durch Fressfeinde waren am Donnerstagnachmittag nur noch drei von ihnen übrig. Das Problem am Platz, an dem sich die Küken befanden: Der Bereich war seitlich begrenzt, was eine Flucht für die jungen Tiere unmöglich machte.

In Absprache mit dem Tierheim Nürnberg kümmerte sich die Polizei schließlich um die Tiere. Ein Beamter der Polizei Nürnberg-West fing die drei verbliebenen Jungtiere vorsichtig mit einem Kescher ein. In einer Transportbox wurden die Küken dann vorerst zur Dienststelle der Polizei gebracht, wo sie mit Futter und Wasser versorgt und gewärmt wurden.

Happy End für die Küken noch am Abend

Glücklicherweise ergab sich noch am selben Abend ein Happy End für die geretteten Enten: Wie die Polizei erklärt, wurden sie von der Auffangstation „Duck Shelter“ aufgenommen und sind nun endlich in Sicherheit.

Erst Anfang des Monats wurde der Verein „Duck Shelter“ zu einem besorgniserregenden Fund in die Gemeinde Wilhermsdorf im Landkreis Fürth gerufen. Dort wurden Enten offenbar erschossen, daraufhin übernahm die Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall.


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