Nürnberg - Vor der als Hochrisikospiel eingestuften Partie gegen Dynamo Dresden hatten teile beider Fanlager mit einer geplanten Massenschlägerei für Aufsehen gesorgt - nun hat der FCN reagiert.

Das Duell zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden vor knapp zwei Wochen war aus mehreren Gründen kein appetitliches, sofern man es mit dem Club hält. Einerseits, weil der Club im eigenen Stadion aufgrund einer Nicht-Leistung von der abstiegsbedrohten SGD mit 0:2 hergespielt wurde. Andererseits, weil Teile der Dresdner und Nürnberger Ultras schon lange vor dem Anpfiff für negative Schlagzeilen gesorgt hatten - das hat nun ein Nachspiel. Wie der FCN in einer Mitteilung verrät, habe der Verein Stadionverbote gegen einige der Beteiligten verhängt.

Bereits vor dem Hochrisikospiel zwischen Nürnberg und Dresden hatten sich rund 200 Personen aus beiden Lagern in der Nacht zu einer Schlägerei in einem Gewerbegebiet in der Nähe von Eisfeld im Süden Thüringens rund 130 Kilometer von Nürnberg entfernt verabredet.

Ein Teil der beteiligten Personen konnte offenbar polizeilich identifiziert werden. „Der FCN hat die ihm genannten Personen auf Basis seines Hausrechts sowie auf Grundlage seines aktuell gültigen Stadionverbotskonzeptes mit einem lokalen Stadionverbot bis zum Ende der kommenden Spielzeit belegt“, heißt es vom Verein.

Durch die Vorkommnisse sei dem Verein „erheblicher öffentlicher Schaden zugefügt und unsere Position für wichtige, zukunftsweisende Themen massiv geschwächt“ worden. Alle beteiligten Personen würden über die Sanktionen informiert und zur Stellungnahme aufgefordert. Welcher der vielen Gruppierungen die genannten Personen sich zuordnen lassen, wird nicht erwähnt, ebenso wenig eine konkrete Zahl an Stadionverboten. „Der 1. FC Nürnberg verurteilt jegliche Form von Gewalt und setzt sich für eine lebendige und werteorientierte Fankultur ein“, heißt es zum Abschluss.

Keine Neuigkeiten zum Club mehr verpassen? Über unseren WhatsApp-Kanal erfahren Sie alle FCN-News aus erster Hand. Hier geht es direkt zum WhatsApp-Channel.