
Wegen Brandgefahr muss der Volkswagen-Konzern weltweit rund 94.000 Fahrzeuge zurückrufen. Es kann zu Problemen mit der Hochvoltbatterie kommen. Betroffen von der Rückrufaktion sind laut Datenbank des Kraftfahrtbundesamtes mehrere Elektomodelle.
Konkret heißt es in der Mangelbeschreibung des Kraftfahrtbundesamts: „Nicht der Spezifikation entsprechende Module in der Hochvoltbatterie können zu einer Reichweitenabnahme und dem Aufleuchten einer gelben Kontrollleuchte führen.“
Betroffen sind die VW-Modelle ID. BUZZ, ID.5, ID.3, ID.4 und ID.BUZZ CARGO im Produktionszeitraum vom 24. Juni 2023 bis zum 23. August 2024. Weltweit gibt es 74.579 Fahrzeuge, die von dem Rückruf betroffen sind, deutschlandweit sind es 22.182 Kfz.
Des Weiteren gilt der Rückruf für das Modell Born von der Marke Cupra. Cupra ist eine Seat-Tochter und gehört ebenfalls zum Volkswagen-Konzern. Weltweit müssen 19.452 Fahrzeuge zurückgerufen werden, in Deutschland sind 5976 Kfz betroffen. Der Rückruf gilt für Autos im Produktionszeitraum vom 7. Februar 2022 bis zum 21. April 2024.
Bei den betroffenen Fahrzeugen muss ein Software-Update durchgeführt werden. Die Hochvoltbatteriemodule werden geprüft. Sofern erforderlich werden zudem einzelne Module der Hochvoltbatterie ersetzt, teilt das Kraftfahrtbundesamt mit. Über Vorfälle mit Sach- und Personenschäden im Zusammenhang mit dem Rückruf sei nichts bekannt.
