
Für alle Kundinnen und Kunden, die das Bonusprogramm Payback nutzen, gibt es nun eine Neuerung. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung erklärt, ist der Drogeriemarkt dm Teil der Ausweitung großer regionaler Handelspartner, zu denen zuvor schon Edeka, Netto Marken-Discount und Aral gehörten. Das Punktesammeln soll dort jetzt automatisiert werden, indem mit einer verknüpften Sparkassen-Card (Debitkarte) bezahlt wird. Dann werden die Punkte in allen dm-Märkten in Deutschland ohne Zwischenschritt direkt gutgeschrieben.
Erleichterung für Kundschaft von dm und Payback
Der bisher nötige Extraschritt, das Einscannen von App oder Karte, entfällt damit. 24.000 Stellen akzeptieren diesen Service bereits, bei dm soll er von Beginn an flächendeckend zur Verfügung stehen.
„Unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich Lösungen, die ihren Alltag erleichtern. Mit dem automatischen Sammeln von Payback-Punkten beim Bezahlen bieten wir genau das: einen nahtlosen Service ohne zusätzlichen Aufwand. Dass für das Punktesammeln an der dm-Kasse kein Wechsel von Karten oder Apps erforderlich ist, macht das Einkaufen für unsere Kundinnen und Kunden noch bequemer“, erklärte dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer in der Mitteilung.
Aber auch der Partner, Payback, sieht in der Veränderung einen wichtigen Schritt für das Einkaufserlebnis der Kundschaft. Das liege vor allem daran, dass dm laut Einschätzung von Payback zu den beliebtesten Partnern gehöre, erklärt Payback-Geschäftsführer Bernhard Brugger. „Gemeinsam machen wir das Punktesammeln so einfach wie möglich. Bezahlen und gleichzeitig punkten - das passt perfekt zum Alltag und zur Philosophie von Payback und dm-Drogeriemarkt.“
So kann man sich die Funktion ganz einfach selbst einrichten
Die einzige Voraussetzung für die Nutzung des neuen Service ist eine einmalige Verknüpfung der Karte der Sparkasse und des Payback-Kontos. Das funktioniert über das Online-Banking beziehungsweise die Sparkassen-App. Sobald der Service eingerichtet ist, werden die Punkte bei Zahlung mit der Sparkassenkarte automatisch gutgeschrieben.
Von dem neuen Service können laut Mitteilung mehr als 35 Millionen Kundinnen und Kunden profitieren - so viele Menschen nutzen Payback laut Angaben des Unternehmens aktuell aktiv.
Kann die Bank die Daten einsehen?
Durch die Verknüpfung zweier unterschiedlicher Dienstleister könnte sich für viele die Frage stellen, ob die eigene Bank auch einsehen kann, welche Produkte man selbst gekauft hat. Denn: Aus datenschutzrechtlichen Gründen geht das die eigene Bank natürlich nichts an. Wie ein Sprecher der Sparkasse Fürth auf Nachfrage unserer Redaktion erklärt, ist das allerdings nicht möglich.
Die Verbindung zwischen den beiden Dienstleistern gewährleistet der Sparkasse keine Einblicke, welche Produkte genau der Kunde oder die Kundin kauft. Die „kontoführende Sparkasse [erhält] keine zusätzlichen Informationen, die nicht auch durch den Zahlungsverkehr ohne Payback entstehen würden. Es erfolgt lediglich im Anschluss an den Bezahlvorgang eine Rückmeldung an Payback bezüglich des Buchungsdatums und der errechneten Payback-Punkte, sodass diese dem Kunden über Payback gutgeschrieben werden können“, heißt es von Seiten der Sparkasse. Der gesammelte Punktestand wird laut Angaben der Sparkasse dann direkt im Onlinebanking angezeigt.
Wichtig zu wissen ist allerdings: Nicht alle Sparkassen machen an der Kooperation mit. Interessierte können sich auf der jeweiligen Internetseite der örtlichen Sparkasse informieren.
