
Erfreuliche Nachrichten für die Kleeblatt-Stadt: Die Regierung von Mittelfranken hat den Haushalt der Stadt Fürth genehmigt. Den dazugehörigen Beschluss wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 25. März fassen. Das teilte die Stadt in einer Presseinformation mit.
Damit ist die Stadt Fürth weiterhin in der Lage, Schulden abbauen zu können – im Jahr 2026 werden es nach Angaben von Oberbürgermeister Thomas Jung weitere fünf Millionen Euro sein. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 1.159 Euro pro Einwohner und ist damit abermals gesunken. Der Oberbürgermeister sieht die Stadt Fürth hinsichtlich der finanziellen Handlungsfähigkeit auf einem guten Weg: „Das ermöglicht uns in dringend erforderliche Projekte wie Schulneubauten und -sanierungen, die Kinderbetreuung und die Infrastruktur zu investieren und so die Stadt gut in die Zukunft zu führen. Der stetige Schuldenabbau entlastet zudem den städtischen Haushalt auch von hohen Zinszahlungen. Das ersparte Geld können wir stattdessen sinnvoll investieren.“
Die Aufsichtsbehörde erteilte die Genehmigung ohne Auflagen und bescheinigte der Stadt Fürth, dass sich „die dauernde Leistungsfähigkeit (…) wieder verbessert“ hat. Die Regierung empfiehlt Fürth, „den eingeschlagenen Kurs der Haushaltskonsolidierung entschlossen fortzusetzen und im investiven Bereich klare Einsparmaßnahmen zu ergreifen“. Nur so lasse sich verhindern, dass die Verschuldung wieder anwächst und die verbliebene allgemeine Rücklage vollständig aufgezehrt werde.
Die nahegelegte „konsequente Konsolidierung unserer Finanzlage“ gibt auch Kämmerin Stefanie Ammon als Ziel aus, „damit wir den vielfältigen Aufgaben zum Wohl der Stadt und der Bürgerschaft gerecht werden können, gleichzeitig aber genügend Spielraum für die strategische Stadtentwicklung erhalten bleibt“.
