
Cream Bun, Kanelbullar, Kardamombullar, Lemoncake - das Angebot des Tages präsentiert Laura Binder in einer Vitrine auf der Theke. Die Auswahl hat sie selbst gebacken. Schon länger beliefert sie damit andere Cafés wie das „Blond“ oder das „Bergbrand“ in Nürnberg. Seit Kurzem bietet sie die süßen Teilchen ebenso wie Deftiges auch in ihrem eigenen Studio „Butter und Bohne“ in der Bucher Straße 20 im Stadtteil St. Johannis an.
Laura Binder, 33 Jahre, braune Haare, freundliches Lächeln, kam vor rund acht Jahren nach Nürnberg, um hier Soziale Arbeit zu studieren. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie als Sozialpädagogin. Doch schon damals begleitete sie das Backen, erzählt sie gegenüber nordbayern. Besonders skandinavisches Gebäck habe es ihr dabei angetan. 2024 meldet sie deshalb ihr Gewerbe „Butter und Bohne“. Seitdem beliefert sie etwa Cafés oder sorgt für Fingerfood bei Events.
Anfangs mietete sie sich immer in Küchen ein, um dort zu werkeln und Köstlichkeiten zu zaubern. Doch damit sollte Schluss sein: „Als die alte Küche geschlossen hat, war es schwierig eine neue zu finden“, sagt sie. Doch wie es der Zufall wollte, seien die Räumlichkeiten in der Bucher Straße 20 freigeworden. Praktisch für Binder, die dort in der Nähe wohnt. „Für mein Familienleben ist das so deutlich einfacher.“ Deshalb schlug sie zu. Am 25. Februar 2026 eröffnete sie das Studio „Butter und Bohne“.
„Butter“ steht Binder zufolge für süßes Essen, „Bohne“ für Kaffee und salzige Speisen. „Es ist schön, die Leute jetzt auch hier zu haben, sie dabei zu sehen, wie sie mein Gebäck probieren“, sagt Binder. An zwei Tagen pro Woche, immer mittwochs und freitags von 10 bis 16.30 Uhr, öffnet sie die Türen des kleinen Ladens für ihre Gäste. Das Studio ist dabei derzeit eher ein Zusatz, denn an den anderen Tagen liefert sie nach wie vor aus.
Für die Zukunft plant Binder Pop-up-Veranstaltungen im Studio ebenso wie Workshops. Auch könnten die Räumlichkeiten für kleine Feiern und Firmenevents genutzt werden, meint sie. Dabei immer an ihrer Seite: ihre Familie.
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