Nürnberg - Wegen eines Vorfalls bei der Sicherheitskontrolle musste das Terminal am Nürnberger Flughafen am Montag vorsorglich geräumt werden. Mehrere Maschinen auf dem Rollfeld mussten umkehren.

Am Flughafen Nürnberg mussten Passagiere am Montagvormittag ordentlich Geduld mitbringen. Grund war ein „Sicherheitsvorfall mit einem ankommenden Passagier“, der eine vorsorgliche Räumung des Terminals erforderlich machte, wie Jan Beinßen, Pressesprecher am Flughafen Nürnberg am Dienstag auf Nachfrage von nordbayern.de mitteilte. Schon am Montagvormittag informierte der Flughafen über Social Media, dort hieß es: „Aktuell kommt es zu Wartezeiten an den Kontrollen. Wir bitten alle Passagiere um Geduld.“

Näher geht der Flughafensprecher zwar nicht auf den Vorfall ein, dieser hatte allerdings spürbare Auswirkungen auf den laufenden Betrieb.

Wie der Flughafen weiter mitteilte, begann die Räumung um 10.20 Uhr, vorsorglich mussten alle Reisenden das Terminal verlassen und erneut durch die Sicherheitskontrolle. Drei Flugzeuge, die sich bereits auf dem Rollfeld befanden, mussten zudem zurück an ihre Positionen gebracht werden, so der Sprecher. Auch die Passagiere aus den Maschinen mussten dann aussteigen und seien dann erneut kontrolliert worden.

Sicherheitsvolfall am Nürnberger Flughafen: Mehrere Flieger heben deutlich verspätet ab

Betroffen war laut Beinßen die Marabu-Maschine nach Teneriffa Süd, die eigentlich um 9.55 Uhr starten sollte. Sie konnte dann erst mit deutlicher Verspätung um 12.36 Uhr abfliegen, wie es auf der Website des Airports heißt. Auch der KLM-Flieger nach Amsterdam hob statt um 10.05 Uhr rund zwei Stunden später ab, genau wie die Ryanair-Verbindung nach London mit der Abflugzeit von 12.44 Uhr statt 10.30 Uhr. Insgesamt seien sechs Flüge mit Verspätung gestartet, so der Flughafen.

Der Sprecher des Airports betont, dass in solchen Situationen konsequent nach festen Abläufen gehandelt werde: „Für den Airport Nürnberg und die zuständigen Behörden hat die Sicherheit der Passagiere und Mitarbeitenden oberste Priorität – deshalb greifen in solchen Fällen klare, standardisierte Verfahren, die konsequent angewendet werden“, so der stellvertretende Pressesprecher Jan Beinßen.

Am Montagnachmittag gab der Airport schließlich Entwarnung über Facebook und Instagram. Der Flugverkehr laufe wieder regulär, die Sicherheitskontrollen seien geöffnet und es gebe keine erhöhten Wartezeiten mehr, hieß es dort.

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