
Bei den Kommunalwahlen in Bayern zeichnet sich bei angenehmem Frühlingswetter eine gute Beteiligung ab - zumindest in den großen Städten. Vielerorts hatten um 14.00 Uhr mehr Menschen ihre Stimme abgegeben, als bei den Kommunalwahlen 2020. Auch die Stimmung war ruhig, offenbar ohne besondere Vorkommnisse. Alles „super entspannt“, sagte ein Sprecher des Wahlamtes Würzburg.
In Augsburg lag die Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr bei 23 Prozent, 2020 waren es zu diesem Zeitpunkt 21,8 Prozent. Die Stadt Nürnberg meldete 34 Prozent, allerdings anteilig mit den Briefwahlstimmen (2020: 29,2 Prozent).
Wie eine Sprecherin der Stadt Nürnberg in einem Video gegen Mittag auf Instagram verrät, haben schon jetzt deutlich mehr Wahlberechtigte ihre Stimmen in Nürnberg abgegeben als 2020 und 2014. Im Jahr 2014 lag die Wahlbeteiligung gegen 12 Uhr bei knapp 17 Prozent, 2020 bei gut 19 Prozent. Heute lag sie demnach zur gleichen Zeit bei 21,7 Prozent.
In Würzburg lagen zunächst nur die Ergebnisse für 12.00 Uhr vor mit 11,67 Prozent.
Die Stadt München bezog in ihre Auswertung alle ausgestellten Wahlscheine für die Briefwahl ein. Hier hatten bis 14.00 Uhr 43 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt gegenüber 41,9 Prozent im Jahr 2020. Ausgewertet wurden hier allerdings exemplarisch nur die Stimmen für die Wahl des Oberbürgermeisterpostens. Die Unterschiede etwa zur Wahl des Stadtrats seien aber nur klein, sagte eine Sprecherin.
Bayernweit werden bei der Kommunalwahl 39.300 Mandate vergeben. Die Zahl der zu wählenden Sitze in den Kommunalparlamenten richtet sich jeweils nach der Einwohnerzahl.
Rund 10,05 Millionen Menschen in Bayern sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Wahlberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen sowie Staatsbürger eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind und seit mindestens zwei Monaten in der jeweiligen Kommune ihren Lebensschwerpunkt haben. Es dürfen also mehr Menschen wählen als bei Landtagswahlen oder Bundestagswahlen.
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