
Nürnberg - Der Wahlsonntag in Franken und Bayern war Spannung pur. Vielerorts steht die Entscheidung aber noch aus- es kommt zu Stichwahlen in zwei Wochen. Hier gibt es alle Infos zur Kommunalwahl nochmal zum Nachlesen.
Am Sonntag (8. März 2026) war es so weit: Rund 10,05 Millionen Menschen in Bayern waren aufgerufen, ihre Landräte, Oberbürgermeister und ersten Bürgermeister, ihre Gemeinderäte, Stadträte und Kreistage neu zu bestimmen.
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Also mein Ausweis wurde angesehen und dann wurde ich nach Vorlage der Wahlbenachrichtigung aus der Wählerliste gestrichen. Und den Wahlschein kann man falten - dann ist er nicht mehr gar so groß.
Ja, @HansMüller, das hab ich mir auch gedacht.
Wenn Ihnen jemand diesen Wahlzettel mopst, hat er gute Chancen, im richtigen Wahllokal an Ihrer Stelle (also als falsche Person) einen Stimmzettel zu erhalten und damit unberechtigt zu wählen.
Es sei denn, Sie merken dies und sind mit Ihrem Ausweis vor der Person da. Dann dürfte der Betrug später auffallen, wenn "Sie" (also der Jemand) nochmal wählen wollen.
Wer genau auswählen und überlegen will, dem rate ich kommunal doch zur Briefwahl. Am Küchentisch ist meist genug Platz. Und da sieht auch niemand, wo auf herunterhängenden Teilen Kreuze sind oder eben nicht ...
Ich muss Ihnen voll und ganz zustimmen. Die OB Wahl ist mit einem Kandidaten und einer Stimme noch überschaubar, aber der Wahlzettel für die Stadträte ist aus meiner Sicht eine Zumutung: Ein riesiger Zettel in einer viel zu kleinen Wahlkabine. So ist es leider nicht möglich anständig zu Wählen, wenn der Wahlzettel dauernd vom Tisch fällt. Ich habe gegen meinen eigentlichen Willen genervt ein Kreuz ganz oben gemacht.
Ein anderes Thema zum Punkt Anfechten des Wahlergebnis ist, dass keine Ausweise kontrolliert werden. Das ist mir bereits bei der letzten Bundestagswahl aufgefallen, dass niemand meinen Ausweis sehen wollte. Wie kann so sichergestellt werden, dass nicht die falschen Leute die falsche Partei wählen?
Schön, dass der Herr König mal mit einem dazu passenden Gesicht unseren sinnlos komplexen Wahlzettel in die Kamera hält.
Ich bin mir sehr sicher: Wenn jemandem das Wahlergebnis nicht passt, könnte er es aufgrund der Komplexität des Wahlrechts anfechten - zumal die Beschreibungen von Kumulieren und Panaschieren auf den verschiedenen offziellen Webseiten widersprüchlich, unvollständig und teils falsch sind! Man könnte hier locker vor dem Bundesverfassungsgericht argumentieren, dass die demokratische Willensbeskundung den Wählern somit unnötig erschwert wird und die Wahlen deshalb ungültig sind. Leider macht sich niemand die Mühe.