
Martin Bader war im Podcast Football Finance zu Gast. Im Exklusiv-Interview blickt der ehemalige Sportvorstand des 1. FC Nürnberg auf seine Zeit beim Club zurück. Er spricht über die veränderten Erwartungen rund um den Verein und über realistische Zielsetzungen.
Bader, der jetzt Sportvorstand der „One Touch Football AG“ ist, macht deutlich, dass für den Club ein nachhaltiger Aufbau wichtiger sei, als ein reines Reagieren auf aktuelle Tabellensituationen. Es gehe darum, „nicht jedes Jahr um den Aufstieg mitspielen zu müssen, sondern sich darauf vorzubereiten und die Voraussetzungen zu schaffen, dass es irgendwann wieder passiert. Es ist kein Muss“.
Bader betont im Gespräch vor allem, dass er die emotionale Dimension des Vereins kenne. Der 1. FC Nürnberg sei ein Club mit großer Tradition und dem entsprechenden Umfeld. Hohe Erwartungen gehörten hier einfach dazu. Jedoch solle man die wirtschaftliche Vernunft sowie die sportliche Realität wahren und in Einklang bringen.
Martin Bader erzählt, dass er nach wie vor intensiven Kontakt mit einigen Leuten vom FCN hat. „Man hat beim Club was aufgebaut, was, was ich so wahrnehme, auch immer noch ein bisschen nachhallt“, sagt er. Bis heute verfolgt er den FCN intensiv und schaut sich die Spiele sowohl im Fernsehen als auch im Stadion an und drückt die Daumen.
