Fürth - Zwei Jahre lang floss im Grüner Felsenkeller in Fürth kein Bier wegen Sanierungsarbeiten. Zwischenzeitlich verzögerte sich der Umbau stark. Nun steht die Wiedereröffnung aber kurz bevor - an einem symbolträchtigen Tag.

Zwei Jahre waren die Türen des Grüner Felsenkellers in Fürth geschlossen. Aufgrund von Umbau- und Sanierungsarbeiten blieben die Gläser und Teller im Fürther Stadtwald leer. Doch nun rückt die Wiedereröffnung offenbar in greifbare Nähe. Pünktlich zum Tag des Bieres soll die Waldgaststätte samt Freifläche am 23. April laut einer Mitteilung der Stadt wieder eröffnen.

Das Erdgeschoss des denkmalgeschützten, 1863 erbauten Gebäudes wurde während der Sanierungsarbeiten komplett entkernt und nach dem „Haus-im-Haus-Konzept“ mit Abstand zur Außenmauer neu ausgebaut. Im hinteren Bereich wurden neue Toiletten-, Personal- und Lagerräume errichtet, vorne gibt es eine Getränketheke sowie eine vergrößerte Küche. Holzstützpfeiler verweisen auf die Fachwerkkonstruktion der traditionsreichen Gaststätte. Der Gastraum bietet nun Raum für bis zu 50 Plätze. Auch der Dachstuhl wurde umfangreich Instand gesetzt, bleibt aber wie auch das erste Obergeschoss weiter ungenutzt.

Die rund drei Millionen Euro teure Sanierung durch die Kulturstiftung Fürth musste Denkmalschutz und Naturschutz unter einen Hut bringen. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Winterquartier seltener Fledermäuse.

Usprünglich war die Eröffnung des Felsenkellers bereits für den Sommer vergangenen Jahres geplant, doch dann verzögerten sich die Arbeiten an dem Einzeldenkmal. Eine Trockenbaufirma hatte gekündigt, sodass das Gewerk neu ausgeschrieben werden musste. Dadurch verschob sich der gesamte Zeitplan.

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