
Baguette, Croissants, Akkordeon-Musik und der Eiffelturm - das kommt vielen in den Sinn, wenn sie an Paris denken. Doch nicht immer entspricht diese Vorstellung der Realität vor Ort. Dieses Phänomen wird auch als „Paris-Syndrom“ bezeichnet - eine Reaktion auf die Diskrepanz zwischen Erwartung und Wirklichkeit. Eine Auswertung von gut 100.000 Bewertungen zeigt nun, welche Metropolen weltweit besonders häufig für Enttäuschung sorgen und welche Städte Urlauberinnen und Urlauber hingegen positiv überraschen.
Für seinen „Paris-Syndrom-Bericht 2025“ hat das Gepäckaufbewahrungs-Unternehmen „Radical Storage“ insgesamt 97.409 Google-Bewertungen der zehn meistbewerteten Touristenattraktionen in 100 Städten ausgewertet und ist dabei zu folgendem Ergebnis gekommen: Die mexikanische Stadt Cancún führt das Ranking der „enttäuschendsten Reiseziele“ an. Dem Bericht zufolge äußerten sich 14,2 Prozent der Reisenden in ihren Rezensionen ernüchtert. Antalya in der Türkei landet mit 12,2 Prozent auf Rang zwei und Punta Cana in der Dominikanischen Republik mit 11,9 Prozent negativen Kommentaren auf Rang drei.
Peking (China), Orlando (USA), Mumbai (Indien), Honolulu (Hawaii), Johor Bahru (Malaysia), Kyoto (Japan) und Playa del Carmen (Mexiko) machen die „Flop“ 10 komplett.
Top 10 der enttäuschendsten Reiseziele 2025:
- Cancún, Mexiko, 14,2 Prozent negative Kommentare
- Antalya, Türkei, 12,2 Prozent negative Kommentare
- PuntaCana, Dominikanische Republik, 11,9 Prozent negative Kommentare
- Peking, China, 11,2 Prozent negative Kommentare
- Orlando, USA, 10,6 Prozent negative Kommentare
- Mumbai, Indien, 10 Prozent negative Kommentare
- Honolulu, Hawaii, 9,9 Prozent negative Kommentare
- Johor Bahru, Malaysia, 9,4 Prozent negative Kommentare
- Kyoto, Japan, 9,1 Prozent negative Kommentare
- Playa del Carmen, Mexiko, 9 Prozent negative Kommentare
Hingegen positiv überraschen konnten laut „Radical Storage“ folgende Städte:
- Guangzhou, China, 0,8 Prozent negative Kommentare
- Lima, Peru, 1,7 Prozent negative Kommentare
- Muskat, Oman, 1,8 Prozent negative Kommentare
- Sapporo, Japan, 2 Prozent negative Kommentare
- Zhuhai, China, 2 Prozent negative Kommentare
- Vilnius, Litauen, 2,2 Prozent negative Kommentare
- Santiago, Chile, 2,3 Prozent negative Kommentare
- Tallinn, Estland, 2,3 Prozent negative Kommentare
- Shenzhen, China, 2,4 Prozent negative Kommentare
- Delhi, Indien, 2,5 Prozent negative Kommentare
- Mekka, Saudi Arabien, 2,5 Prozent negative Kommentare
- Guilin, China, 2,5 Prozent negative Kommentare
Das Unternehmen bezeichnet diese Städte als Gegenteil des Paris-Syndroms.
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