
Der Wels überragt die beiden Angler um nahezu einen Meter. Es ist ein gigantischer Fang, der zwei Männern am Bodensee gelungen ist. 2,60 Meter und 109 Kilo: So groß ist der Waller, den Berufsfischer Franz Blum in Vorarlberg an der Rheinmündung bei Fußach aus dem Bodensee gezogen hat. Fotos bei Facebook dokumentieren die Dimensionen. Zu sehen sind Blum, sein Sohn und der Wels.
Im Post schreibt Blum: „Und sie wachsen weiter! Brutaler Torpedo.“ Vor ein paar Jahren hätte man Fische dieser Größe nur im Po in Italien oder im Ebro in Spanien vorgefunden. „Unglaublich was für Uboote mittlerweile im Bodensee herumschwimmen!“ Blum geht davon aus, dass die Fische wegen der warmen Wassertemperaturen immer größer werden. Welse reduzieren ihre Nahrungsaufnahme erst, wenn die Temperaturen unter acht Grad fallen.
Es sei nicht einfach gewesen, den Fisch ins Boot zu ziehen, sagte Blum gegenüber dem ORF. Rund 20 Minuten soll der Kampf mit dem Wels gedauert haben, berichtet wiederum der Südkurier.
Die User kommentieren unter dem Post bei Facebook: „Jetzt gehe ich nie mehr im Bodensee schwimmen“ oder „Wie unheimlich die Vorstellung, dass die unter mir schwimmen“.
Berufsfischer Blum hatte bereits vor einigen Jahren einen großen Wels gefangen. Diesen ließ er präparieren und hängte ihn in seinem Geschäft auf. Das Fleisch des neuerlichen Welsfangs sei aber in der Fischerei an Kunden und Kundinnen verkauft worden.