
Das Tierheim Nürnberg nennt ihn in einem Post bei Facebook „den größten Pechvogel“. Der Starts in Leben sei für Schäferhund Tucca nicht gerade positiv gewesen. „Er war in den falschen Händen und ist nur durch einen glücklichen Zufall bei uns gelandet – mit gerade mal zwölf Wochen.“ Mehr als sein halbes Leben verbringt er nun schon im Nürnberger Tierheim.
Lange habe man zunächst auf die rechtliche Freigabe für die Vermittlung warten müssen, schreiben die Tierschützer weiter, und seither habe der Junghund einfach Pech. Der neun Monate alte Rüde habe viele Interessenten gehabt, aber immer folgten dann Absagen „aus den seltsamsten Gründen“. Dabei sei der Rüde für Schäferhund-Fans „ein echter Rohdiamant“.
Tucca sei verspielt, temperamentvoll und verschmust. Er habe noch wenig Erfahrung mit anderen Hunden. In einem potentiellen neuen Zuhause, so das Tierheim Nürnberg in dem Facebook-Post, sollten ihm andere Hunde größentechnisch nicht unterlegen sein und auch mal eine klare Ansage machen können, sonst würde Tucca nicht aufhören zu nerven. Auch neue potentielle Besitzer sollten bereits Erfahrung mit Hunden haben.
Tucca brauche auf jeden Fall Beschäftigung. „Psychische und physische Auslastung sind für ihn sehr wichtig.“ Er müsse noch einiges lernen. Kleine Kinder sind ihm ungeheuer.