
In einer aktuellen Pressemitteilung informiert die Stadt Nürnberg über die Baustellen, die der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) im laufenden Jahr durchführen wird. Im Fokus stehen dabei der Erhalt der Infrastruktur und Investitionen in Straßen, Brücken, öffentliches Grün sowie in den Rad- und Fußverkehr. Rund 65 Millionen Euro soll dafür im Jahr 2026 ausgegeben werden. Zwangsläufig gehen mit den Bauarbeiten für die Nürnberger und Nürnbergerinnen auch Einschränkungen im Verkehr einher. Die folgende Übersicht zeigt, wo es in diesem Jahr zu Beeinträchtigungen kommen wird.
Ein Schwerpunkt der Arbeiten liege weiterhin auf großen, mehrjährigen Projekten, teilt die Stadt mit. Dazu zählen der Umbau des Plärrers, die Umgestaltung des Obstmarkts oder der Ersatzneubau der Hafenbrücken. Hier schließt Sör an der Achse Hafenstraße die Behelfsumfahrung an und beginnt in diesem Jahr mit dem Abriss der ersten Brückenhälfte. An der Achse Frankenschnellweg gehen nach dem bereits erfolgten Abriss der westlichen Brückenhälfte die Arbeiten zur Neuerstellung der Brücke weiter.
Als eine neue große Maßnahme beginne Sör laut der Mitteilung mit der Sanierung der Brücke Wettersteinstraße über die U-Bahn in Langwasser. Im Zuge dieser Instandsetzung wird die gesamte Kreuzung mit der Thomas-Mann-Straße und der Otto-Bärnreuther-Straße fahrradfreundlich und blindengerecht umgebaut. Auch der Ersatzneubau der Rennmühlbrücke schreitet voran, im Zuge der Fertigstellung wird er mit einer umfassenden Fahrbahnsanierung im Umfeld verbunden. Ebenfalls abgeschlossen werden im Jahr 2026 die Fahrradstraße Nordstadt als Teil des Radschnellwegs Nürnberg–Erlangen und die Arbeiten in der Bayreuther Straße.
In der Allersberger Straße erneuern die VAG, die N-Ergie, Sör und Sun ab März gemeinsam die bestehende Infrastruktur – mit Gleiserneuerung, Kanalsanierung und einer Neugestaltung des Straßenraums. Diese Umgestaltung soll auch Verbesserungen für den Radverkehr mit sich bringen. Zusätzlich wird die anliegende Forsthofstraße zur Fahrradstraße und Teil der Radvorrangroute 2. Auch in der Willstraße sowie in der Regensburger Straße am Knoten August-Meier-Haus werden Straßenquerschnitte umgestaltet, Geh- und Radwege verbessert und Barrieren abgebaut. Weitere Projekte betreffen unter anderem den Hallplatz und die Maximilianstraße an der Kreuzung Adam-Klein-Straße.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Radverkehrsinfrastruktur. Mehrere Straßen werden zu Fahrradstraßen umgestaltet oder Teil übergeordneter Radvorrang- und Radschnellverbindungen. In der Ambergerstraße ergänzt der Umbau zur Fahrradstraße und zum Zweirichtungsradweg die bereits laufenden Arbeiten am angrenzenden neuen Grünzug. Dazu kommt ein Spielplatz. Neben besseren Wegeverbindungen entstehen hier zusätzliche Grünflächen und neue Baumpflanzungen, die wiederum das Mikroklima verbessern.
Ergänzend führt Sör im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Fahrbahn- und Deckenerneuerungen durch, hinzu kommen Sanierungen und Umrüstungen von Ampeln sowie der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen. Gerade Fahrbahnsanierungen, zentrale Aufgabe des Unterhalts, führt Sör weitgehend in den Ferien durch, da in dieser Zeit weniger Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. In den diesjährigen Sommerferien erfolgen Arbeiten unter anderem in der Breslauer Straße sowie der Münchener Straße. Bereits im März erfolgt eine gut einwöchige Fahrbahnsanierung am Frankenschnellweg in Fahrtrichtung Erlangen, zwischen N-Ergie-Brücke und Landgrabenstraße. Hier wird der Verkehr währenddessen einspurig geführt, die Auffahrt An den Rampen in Richtung Hafen ist gesperrt.
Ebenfalls im März beginnt Sör mit dem zweiten Bauabschnitt der Grünanlage im Ferdinand-Drexler-Weg sowie mit der Umgestaltung des Berliner Platzes. Im neuen, vierten Hesperidengarten gehen die Arbeiten weiter – ab diesem Herbst wird die Anlage die bisherigen Gärten ergänzen.
