
Wer im Raum Nürnberg die Katwarn-App auf dem Handy hat, dürfte am Mittwoch im Lauf des Tages eine Warnung erhalten haben. Für weite Teile Frankens und Bayerns gilt am 11. Februar eine Warnung vor Hochwasser.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt (Stand Mittwoch 20.20 Uhr) für den gesamten Osten Bayerns, unter anderem in Nürnberg, im Landkreis Erlangen-Höchstadt, im Landkreis Forchheim, in Neumarkt in der Oberpfalz und im Nürnberger Land vor markantem Wetter. Durch die positiven Temperaturen und den andauernden Regen tritt ein starkes Abtauen ein. Es sei gebietsweise mit Abflussmengen von bis zu 30 bis 40 Litern pro Quadratmetern zu rechnen.
Betroffen von der Warnung der Stufe 2 sind laut DWD folgende Städte und Landkreise: Nürnberg, Kronach, Hof, Bamberg, Erlangen-Höchstadt, Coburg, Lichtenfels, Kulmbach, Wunsiedel im Fichtelgebirge, Bayreuth, Forchheim, Nürnberger Land, Neustadt an der Waldnaab, Amberg-Sulzbach, Neumarkt in der Oberpfalz, Schwandorf, Cham und weitere Landkreise in Niederbayern. Die Warnung gilt teilweise bis Freitagnachmittag.
Der Hochwassernachrichtendienst warnt am Mittwoch für die gesamte Region rund um Nürnberg vor Überschwemmungen und Ausuferungen. So gilt beispielsweise an der Aisch in Greiendorf oder an der Laufermühle (Landkreis Erlangen-Höchstadt) die Meldestufe 2. In Greiendorf wird erwartet, dass die Pegel weiter steigen. Dabei können land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet werden und es kann zu leichten Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen kommen. Auch an der Schwabach in Büg (Landkreis Erlangen-Höchstadt) wurde am frühen Mittwochabend Meldestufe 2 erreicht und das Wasser wird wohl weiter steigen. Selbiges gilt für die Zenn in Laubendorf (Landkreis Fürth).
Ansonsten liegen die Pegel in Franken am Mittwochabend meist bei Meldestufe 1. Stellenweise sind dann kleinere Ausuferungen möglich. Der Hochwassernachrichtendienst betont ebenso, dass es auch an kleineren Gewässern ohne Warnpegel zu Überschwemmungen kommen könnte.
Bis zum Freitagmorgen ist laut dem lokalen Wetterexperten Wetterochs noch mit Regen zu rechnen.
Dieser Artikel wurde am 11. Februar um 20.30 Uhr aktualisiert.
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