
„Das Einzige, was mächtiger ist als Hass, ist Liebe“. Unter diesem Motto stand der spektakuläre Auftritt von Benito Antonio Martínez Ocasio, besser bekannt als Bad Bunny, beim diesjährigen Super Bowl der NFL. Der 31-jährige Latin-Superstar nutze die große Bühne der Halbzeitshow für politische Statements und rückte die Geschichte, Kultur und Identität seines Heimatlands Puerto Rico in den Vordergrund. Während die Show bei US-Präsident Donald Trump scharfe Kritik auslöste, feierten Publikum, Fans und zahlreiche Stars Bad Bunny für seinen Auftritt.
Bad Bunnys Halftime-Show beim 50. Superbowl wurde zur Plattform für Themen wie Migration, Kolonialgeschichte und Latino-Identität. Zum ersten Mal in der Geschichte des Super Bowls performte außerdem ein Sänger ausschließlich auf Spanisch. In den sozialen Netzwerken zeigten sich unzählige Prominente begeistert, wie unter anderem das Magazin Gala berichtete.
„Eine absolute Ehre“: Überraschungsgäste der Halbzeitshow des Super Bowls zeigen sich dankbar
Für einen Überraschungsmoment sorgte Popstar Lady Gaga, die als Gast selbst auf der Bühne stand. Sie präsentierte gemeinsam mit Bad Bunny eine Salsa-Version ihres Songs „Die with a Smile“ und tanzte mit dem Musiker auf der Bühne. Auf Instagram schrieb sie anschließend: „Es war mir eine absolute Ehre, Teil von Benitos Halbzeitshow zu sein. […] Ich hätte es um nichts in der Welt verpasst.“
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Gratulation von bekannten Sängern und Schauspielern
Begeisterung auch bei deutschen Stars
Schauspieler Elyas M‘Barek verfolgte den Super Bowl aus dem Fernseher und kürte in seiner Instagram-Story den Auftritt von Bad Bunny zu seinem persönlichen Highlight, begleitet von jubelnden Emojis und Konfetti.
Kritik an Politik von Donald Trump
Bereits im Vorfeld hatte Bad Bunny betont, sein Auftritt sei „für mein Volk, meine Kultur und unsere Gesellschaft“. Der Musiker gilt als vehementer Gegner der Abschiebepolitik der US-Regierung und hatte zuletzt bei den Grammys den radikalen politischen Kurs von Donald Trump kritisiert. Mit seiner Musik versteht er sich als Brückenbauer zwischen Lateinamerika und den Millionen Latinos in den USA.
Von Donald Trump selbst kam umgehend scharfe Kritik. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er die Halbzeitshow als „Schlag ins Gesicht“ für die USA und als eine der schlechtesten, die er je gesehen habe.

