
Pralinen gelten als hohe Kunst in der Confiserie, doch wer jetzt zurückschreckt, weil er oder sie Pralinenneuling ist: Keine Panik, die Pralinés sind leichter gemacht als gedacht. Auch die Zutatenliste ist überschaubar. Daher werden diese Pralinen zur einfach hergestellten Nascherei, die sich auch prima rund um den Valentinstag oder den Muttertag verschenken lässt, denn sie sind großes kulinarisches Kino.
Weitere kulinarische Ideen rund um den Tag der Liebenden finden Sie auch in diesem Artikel.
Die Pralinen dieses Rezepts sind vegan und werden mit sieben gängigen Zutaten umgesetzt.
Die Zutaten für vegane Herzpralines, die Liebe pur zeigen
Für die Hohlkörper der Herzpralinen:
250 Gramm Zartbitterschokolade (vegan)
1 Prise Salz
Für die Füllung der Herzpralinen:
100 Gramm vegane weiße Schokolade
100 Gramm Marmelade (am besten rote Marmelade aus Kirschen, Himbeeren oder Erdbeeren)
150 Gramm Mandelmus
Zur Dekoration der Herzpralinen:
50 Gramm vegane weiße Schokolade
1 Teelöffel Kokosöl
Zur Umsetzung der Pralinen braucht man:
Silikon-Herz-Förmchen
Spiritztüte mit Aufsatz
gegebenenfalls ein Speisethermometer
Die Zubereitung der veganen Herzpralinen, die Liebe pur zeigen
Zuerst wird die Füllung der Pralinen vorbereitet: Dazu wird die vegane weiße Schokolade in Stücke zerbrochen und in einer hitzebeständigen Schale oder Topf über einem Topf mit kochendem Wasser geschmolzen - in der Mikrowelle klappt das Schmelzen nicht so gut. Ist die Schokolade flüssig, gibt man anschließend das Mandelmus hinzu und vermengt beides gut miteinander. Das kann man bespielsweise mit einem Pürierstab erledigen, denn so wird das Mus auch herrlich cremig. Die Mandelmus-Schokoladen-Melange wird in eine Spritztüte gefüllt und erstmal zur Seite gestellt.
Jetzt kommt die Marmelade an die Reihe: Sollten Fruchstücke enthalten sein, bietet es sich an, die Marmelade mit dem Pürierstab glatt rühren oder notfalls mit dem Schneebesen oder mit einer Gabel zerteilen. Auch die Marmelade kann in eine Spritztüte abgefüllt werden oder man nimmt einfach einen Teelöffel zur Hand, um sie in die Pralinenform zu bringen.
Vegane Herzpralinen: Die richtige Temperatur der Schokolade zählt
Nun wird die Schokolade für die Hohlkörper geschmolzen und richtig temperiert: Dafür hackt man die Zartbitterschokolade und gibt gut zwei Drittel davon in eine hitzebeständige Schale oder Topf, um sie über/in einem Topf mit kochendem Wasser zu schmelzen - solange bis die Schokolade auf 40 bis 45 Grad Celsius erwärmt ist. Dann wird das Wasserbad samt geschmolzener Schokolade vom Herd genommen, die restliche gehackte Zartbitterschokolade kommt hinzu und wird solange eingerührt, bis sie geschmolzen und die Zartbitterschokolade insgesamt auf circa 32 Grad Celsius abgekühlt ist. Dann kommt eine Prise Salz zur flüssigen Schokolade.
Jetzt sollte es etwas schnell gehen: Die geschmolzene Schokolade wird ohne Umwege in die Pralinenformen gegossen. Anschließend dreht man die Silikonform um, damit die überschüssige Schokolade abtropfen kann. Den Überschuss sollte man allerdings auffangen, denn die Schokolade kann weiter- oder wiederverwendet werden. Die schokoladigen Hohlkörper in der Form rund 30 Minuten bei normaler Zimmertemperatur oder wenige Minuten im Kühlschrank auskühlen und erstarren beziehungsweise trocknen lassen. Eine Silikonform hat den Vorteil, dass sich die Pralinen am Ende leicht lösen lassen und nicht zu Bruch gehen.
Sind die Hohlkörper erstarrt und fest, fügt man einen Klecks Marmelade in jede Pralinenform und bedeckt sie mit einer Schicht der Mandelmus-Schoko-Creme. Allerdings sollten die Pralinen damit nicht komplett aufgefüllt werden, denn zum Schluss wird die restliche temperierte Zartbitterschokolade darüber verteilt. Anschließend mit einem Schaber vorsichtig glatt ziehen.
Wieder ziehen die Pralinen in den Formen in den Kühlschrank, um dort durchzuhärten. Sind sie fest, kann man die Pralines vorsichtig aus den Formen lösen.
Schlussendlich wird das herzige Geschenk noch etwas verziert. Dazu wird nochmals vegane weiße Schokolade geschmolzen - diesmal zusammen mit Kokosöl. Ist sie flüssig oder dünn genug, kann man sie in Sprenklern oder in Fäden über die gehärteten Pralinen ziehen. bis sie dünn genug ist (notfalls mithilfe von etwas mehr Kokosöl), um über die getrockneten Pralinés geträufelt zu werden. Dann braucht auch die Deko Zeit, um sich zu verfestigen.
Tipp: Die Herzpralinen lagert man besten im Kühlschrank oder in einem kühleren Raum. Gekühlt bewahren sie länger ihre Knackigkeit. Richtig gelagert, kann man die herzigen Pralinés mehrere Wochen lang genießen.
Wenn die Schokolade irgendwann leicht gräulich aussieht oder die Praline auffällig schmeckt, sollte man sie besser entsorgen.




