Nürnberg - Was macht einen guten Roman aus? Im März 2026 kommen drei neue Bücher, die diese Frage auf ihre ganz eigene Art beantworten.

Ein guter Krimi braucht nicht unbedingt eine tiefgründige Hauptfigur. Viele Leserinnen und Leser wünschen sich das in ihren Krimis gar nicht, denn hier stehen ein Fall, ein Rätsel, die Ermittlungen im Vordergrund. Ein ausgeprägtes Privatleben der Ermittlerfigur steht da oft nur im Wege.

Ganz anders Romane: Gute Geschichten, ausgeprägte, authentische Figuren und überzeugende Dialoge - das sind die wichtigsten Zutaten für einen starken Roman. Und im März 2026 kommen drei neue Romane, die aus diesen Grundzutaten ein ganz eigenes Rezept zaubern.

Zwischen Realität und Fantasy: „Zwei in einem Bild“ von Morgan Pager

Eigentlich ist „Roman“ ja eher ein übergeordneter Begriff. Krimis sind eigentlich „Kriminalromane“, auch Thriller sind oft mit „Roman“ auf dem Einband verziert. Das gleiche gilt auch für viele Fantasy-Bücher, doch etwas hebt den klassischen Roman von diesen Unterkategorien ab: Er stellt Grundbedürfnisse der menschlichen Seele, Dialoge und Figuren in den Vordergrund, Spannung und Nervenkitzel oder ein fantastisches Setting spielen dagegen eine untergeordnete Rolle, wenn es sie überhaupt gibt.

Einen gewissen Bezug zur Fantasy hat auch „Zwei in einem Bild“ von Morgan Pager. In diesem Roman verschwimmen Realität und Fantasie. Denn nur eine der Hauptfiguren ist ein „Mensch“: Claire, die in einem Museum arbeitet. Jean ist eigentlich auch ein Mensch, aber anders als Claire lebt er als Teil eines Bildes.

Irgendwie findet Claire heraus, wie sie ebenfalls Teil des Gemäldes werden kann. Sie begeben sich gemeinsam auf eine Reise durch die Kunstwerke, hinein in eine ungeahnte Welt. Doch plötzlich ist das Glück der beiden in Gefahr.

„Zwei in einem Bild“

von Morgan Pager

  • übersetzt von Kerstin Fricke
  • erscheint am 4. März 2026
  • 352 Seiten
  • Hoffmann und Campe
  • ISBN: 978-3-455-02118-9
  • 26 Euro

Katze im Roadmovie: „Frankie - Unter Menschen“ - Neue Bücher im März 2026

Bereits bei seinem ersten Auftritt verzauberte „Frankie“ uns beim Lesen. Was diesen Hauptcharakter so besonders macht, ist, dass er kein Mensch, sondern ein Kater ist. Im ersten Buch tritt Frankie als Ich-Erzähler auf, der bestätigt, was Katzeneltern schon immer geahnt haben: Katzen können durchaus sprechen. Sie haben nur keine Lust, mit uns Menschen zu reden.

Frankie macht da die Ausnahme. Und obwohl ihm Gold, sein Mensch, den er sich im ersten Buch zugelegt hatte, fehlt, geht es Frankie eigentlich ganz gut. Bis er versehentlich in ein Müllauto gerät und plötzlich weit weg ist von allem, was er kennt. Auf der Suche nach dem Weg zurück nach Hause begegnet er Shattab, einem rätselhaften Mädchen. Zusammen machen sie sich auf den Weg durch ein Land, das sie beide nicht kennen, erleben Abenteuer und treffen allerhand seltsame Gestalten.

„Frankie - Unter Menschen“

von Jochen Gutsch

  • erscheint am 11. März 2026
  • 240 Seiten
  • Penguin
  • ISBN: 978-3-328-60381-8
  • 23 Euro

Neuerscheinung im März 2026: „Die Känguru-Rebellion“ von Marc-Uwe Kling

Our next guest needs no intruduction: Das Känguru ist absoluter Kult. Lange mussten die Fans des kommunistischen Beuteltieres auf ein neues Buch warten, doch im März 2026 ist es endlich so weit. Und das ist höchste Zeit.

Schaut euch mal um in der Welt, das sind keine Zustände. Das Känguru macht endlich etwas dagegen - und startet eine Rebellion. Wer ist dabei?

Noch mehr Infos zum 5. Band der Känguru-Reihe gibt es hier:

Endlich Neues vom Känguru: Wann kommt das neue Buch von Marc-Uwe Kling?

„Die Känguru-Rebellion“

von Marc-Uwe Kling

  • erscheint am 12. März 2026
  • 224 Seiten
  • Ullstein Taschenbuch
  • ISBN: 9783548074108
  • 14,99 Euro