Auf schnee- und eisglatten Straßen sind vor allem in Franken zahlreiche Menschen verunfallt. Die Polizei meldete einige Verletzte. Überwiegend blieb es bei Blechschäden. Lastwagen blieben hängen oder rutschten über die Straßen. Die neuesten Informationen zur Lage auf den Straßen, im ÖPNV und in Sachen Schulausfälle können jederzeit in unserem Live-Ticker verfolgt werden.
Unfälle in Mittelfranken
In Mittelfranken wurden bei Glätteunfällen nach bisherigen Erkenntnissen neun Menschen leicht verletzt.
Neuschnee und eisglatte Straßen sorgen seit dem frühen Montagmorgen in Nürnberg für massive Verkehrsprobleme. Besonders tückisch ist die Autobahnauffahrt zur A6: Zahlreiche Lastwagen scheitern dort an der Anhöhe. Beim Versuch, auf die Fahrbahn zu gelangen, drehen die Reifen durch, einzelne Fahrzeuge rutschen quer zurück. Als letzter Ausweg bleibt vielen Fahrern die Autobahnbrücke, auf der sich inzwischen zahlreiche Lkws stauen. Der Verkehr kommt zum Erliegen – weitere Fahrzeuge passieren die Auffahrt nicht mehr, auch auf der Zufahrtsstraße bildet sich ein Rückstau.
Ein schwerer Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen auf der A3 kurz nach der Anschlussstelle Nürnberg-Nord: Ein 24-Jähriger war in Richtung Würzburg unterwegs, als er auf der feuchten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen schleuderte erst in die Mittelschutzplanke und dann quer über alle drei Fahrstreifen, ehe er in die Außenschutzplanke prallte. Der Fahrer kam mit schweren Kopfverletzungen in eine Klinik.
Ein Unfall am Samstagabend in Ansbach endete für eine 51-Jährige und ihren Beifahrer mit mittelschweren Verletzungen: Die Opel-Fahrerin überholte auf der A6 einen Mercedes, verlor dabei aber die Kontrolle über den Wagen und touchierte das überholte Auto. Beide Fahrzeuge drehten sich und prallten in die Mittelleitplanke. Die Opel-Fahrerin wurde ebenso wie ihr Beifahrer mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebacht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Das unfallverursachende Auto war an der Hinterachse nur mit Sommerreifen ausgerüstet.
In Feuchtwangen rutschte ein mit Gemüse beladener Lastwagen in die Böschung. Etwa 30 Liter Diesel liefen aus. Weitere Informationen zum Unfall lesen Sie hier.
In Niederndorf (Landkreis Erlangen-Höchstadt) krachten zwei Fahrzeuge in der Ortsdurchfahrt zusammen. Verglichen mit den heftigen Schäden an den Fahrzeugen endete die Kollision für die Insassen noch relativ glimpflich: Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Bei drei weiteren Unfällen in Mittelfranken blieben die Beteiligten glücklicherweise unverletzt.
- In Fürth prallte ein Auto auf der Südwesttangente zwischen der Rothenburger Straße und der Höfener Straße in die Leitplanke.
- Auf schneebedeckter Fahrbahn in Altdorf geriet ein Transporter ins Rutschen und kam an der Mittelleitplanke entgegengesetzt der Fahrtrichtung zum Stehen.
- Dasselbe Schicksal ereilte am Kreuz Nürnberg einen Mercedes, dessen Fahrer die Geschwindigkeit nicht den rutschigen Bedingungen auf den fränkischen Straßen angepasst hatte.
Die Polizeiinspektion Lauf an der Pegnitz vermeldet am Montagmorgen: „Auf Grund starken und anhaltenden Schneefalls kommt es aktuell im gesamten Dienstgebiet der Polizeiinspektion Lauf zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen.“ In der Altdorfer Straße, am Kreisverkehr in Wtzendorf und am Südring stehen derzeit Lastwägen, die jeweils aufgrund der Glätte nicht weiterfahren können. Außerdem ereigneten sich zwei Unfälle:
- Beim Versuch, in Simmelsdorf die Weinleite hinaufzufahren, rutschte ein 20-Jähriger mit seinem VW in der Nacht zum Montag durch Straßenglätte wieder rückwärts hinunter und kam von der Fahrbahn ab. An einem Erdhügel blieb er hängen, dabei entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.
- Am frühen Montagmorgen rutschte ein 47-Jähriger mit seinem BMW auf der B14 von Rückersdorf nach Lauf in der Rechtskurve weg und überrollte mehrere Verkehrszeichen. Der Sachschaden wird auf 1.000 Euro geschätzt.
Die Verkehrspolizei Feucht zählte allein in der Nacht von Sonntag auf Montag 14 Pkw-Unfälle in ihrem Dienstgebiet, bei denen glücklicherweise nur das Blech Schaden davon trug. Außerdem waren in vier Fällen Sattelzüge beteiligt:
- Eine 53-Jährige kam mit ihrem Kraftwagen gegen 0.20 Uhr auf der A3 in Richtung Frankfurt kurz nach der Anschlussstelle Oberölsbach von der Fahrbahn ab und touchierte mehrmals die Schutzplanke. Der Sattelzug musste geborgen werden, die Kraftfahrerin blieb unverletzt.
- Selbiges Schicksal ereilte einen 45-Jährigen auf der A6 in Richtung Heilbronn. Gegen 5.30 Uhr rutschte sein Kraftfahrzeug nach rechts in die Planke, der Fahrer bliebt dabei unverletzt. Sein Lkw wurde abgeschleppt, der Sachschaden beträgt rund 54.000 Euro.
- Außerdem steckten kurz nach Mitternacht zwei Lastwagen - einer auf der Schwerlastspur am Autobahnkreuz Nürnberg-Süd, der andere auf der A6 in Richung Heilbronn - fest. Das THW Nürnberg rückte zur Bergung an.
Auf der A6 rutschte ein Lastwagen in eine Böschung und kippte um. Auf der A9 zwischen Nürnberg-Ost und dem Autobahndreieck Feucht überschlug sich ein Autofahrer mit seinem Wagen. In Happurg kam ein Wagen von der Straße ab und rutschte in den Vorgarten einer Kirche.
Am frühen Montagmorgen geriet ein 30-Jähriger mit seinem Seat auf der A7 bei Uffenheim ins Schleudern und kollidierte mit der Leitplanke. Der Fahrer blieb unversehrt, der Sachschaden beträgt 2.000 Euro. Ebenfalls auf der A7, diesmal allerdings bei Diebach, schleuderte ein Sattelzuggespannt gegen die Leitplanke. Es kam quer zur Fahrbahn zum Stegen. Der Fahrer erlitt keine Verletzungen. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.
Auch in Treuchtlingen ereigneten sich mehrere witterungsbedingte Unfälle: Ein Lastwagen rutschte an einer leichten Steigung rückwärts gegen ein Verkehrszeichen. Außerdem kollidierte mehrere Autos mit Metallpfosten oder Verkehrsschildern, es entstand jeweils ein Sachschaden zwischen 250 und 2.5000 Euro.
Unfälle in der Oberpfalz
Die Polizei Oberpfalz registrierte in der Nacht 49 Verkehrsunfälle, wovon der Großteil mit Sachschaden endete. Sieben Fahrzeuge sind aufgrund der Witterung liegengeblieben, eine Person wurde leicht und zwei Personen schwer verletzt.
Am Montagabend gegen 16.40 Uhr ist es zu einem Unfall auf der B85 in Ebermannsdorf auf Höhe des Rastplatzes Pittersberg gekommen. Eine 32-Jährige fuhr den Informationen der Polizei nach von Amberg Richtung Schwandorf. Vermutlich aufgrund von Schneeglätte geriet die 32-Jährige ins Schleudern und schlidderte quer in den Gegenverkehr. Zwei Fahrzeuge konnten einen Zusammenstoß nicht vermeiden und prallten in das Auto der 32-Jährigen, welches durch die Wucht regelrecht in zwei Teile gerissen wurde. Die 32-jährige war in ihrem Pkw eingeklemmt und musste von den Rettungskräften geborgen werden. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde durch das BRK ins Klinikum Amberg verbracht. Eine weitere Person wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf circa 39.500 Euro geschätzt. Die B85 war bis 19.30 Uhr in beiden Richtungen total gesperrt.
Gegen 6 Uhr am Montagmorgen kollidierte auf der A3 bei Velburg ein Lastwagen und ein Auto. Die beiden Pkw-Insassen wurden schwer verletzt. Aufgrund der Witterung war ein Ausleiten des Verkehrs vor der Unfallstelle nicht möglich, der Verkehr wird auf der linken Spur am Unfall vorbeigeführt.
Eine Lastwagenfahrerin verlor am Montagmorgen in Berg bei Neumarkt die Kontrolle über ihren mit zwölf Tonnen Kühlware beladenen Sattelschlepper. Auf der A3 zwischen Oberölsbach und Altdorf kam das Lastwagen bei einer massiven Schneedecke von 15 Zentimetern aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Rutschen. Daraufhin kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und rutschte quer über die Straße, ehe es sich verkeilte und stehen blieb. Sowohl die Fahrerin als auch ihr Beifahrer blieben unverletzt. Die A3 war in Fahrtrichtung Nürnberg aufgrund von Bergungs- und Reinigungsarbeiten für mehrere Stunden nur einspurig befahrbar.
Am späten Sonntagabend kam es in Schnaittenbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) zu einer Frontalkollision zweier Autos: Im Bereich einer leichten Rechtskurve stießen zwei Fahrzeuge zusammen, wobei die Ursache beziehungsweise der Unfallauslöser noch unklar ist. Durch die Wucht des Aufpralls wurden vier Personen verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Aufgrund der Wetterverhältnisse und nicht angepasster Geschwindigkeit gereit eine 20-Jährige mit ihrem Auto bereits am Sonntagnachmittag von der Fahrbahn bei Painten (Landkreis Kelheim) ab. Der Wagen kollidierte mit einem Baume, die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden bewegt sich im oberen vierstelligen Bereich.
Ein schwerer Unfall ereignete sich am Sonntagabend in Berching: Auf der Verbindungsstraße von Stierbaum zur St2388 kam ein 40-Jähriger mit seinem Pkw aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Straße ab. Der Wagen überschlug sich und kam in einem Waldstück zum Erliegen. Im Auto befanden sich drei 12-Jährige, welche ebenso wie der Unfallverursacher leichte Verletzungen erlitten.
In Neumarkt geriet eine 28-Jährige auf der eisglatten Fahrbahn der St2388 ins Rutschen, überfuhr dadurch eine Verkehrsinsel und kollidierte mit einem Stoppzeichen. Sie blieb unverletzt. Am Pkw entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro.
Unfälle in Oberfranken
In Feilitzsch krachten in der Nacht zwei Lastwägen ineinander, die A72 bei Hof wurde teilweise gesperrt. Zwischen den Anschlussstellen Hof-Töpen und Hof-Nord war die Fahrbahn in Richtung A9 blockiert, nachdem ein mit Leergut beladener Lastwagen auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geraten war. Ein nachfolgender Lkw fuhr auf. Beide Fahrer wurden verletzt. Trümmer und Ladung blockierten die Fahrbahn.
Gleich drei Fahrer in Oberfranken verunfallten wegen nicht angepasster Geschwindigkeit - sie alle blieben unverletzt, es entstand aber mitunter beträchtlicher Sachschaden.
- Ein Fahranfänger war bei winterlichen Verhältnissen in Harsdorf (Landkreis Kulmbach) zu schnell unterwegs: Auf der Staatsstraße zwischen Harsdorf und Sandreuth fuhr der 19-Jährige mit seinem Pkw an einer Einmündung auf die zugehörige Verkehrsinsel auf und dabei sowohl ein Verkehrsschild als auch einen Metallpollern um. Verletzt wurde niemand. Die Polizei Stadtsteinach schätzt den Sachschaden auf 2.200 Euro.
- Nicht nur Fahranfänger, sondern auch ältere Fahrer verunfallten, da sie ihre Geschwindigkeit nicht den glatten und matschigen Straßenverhältnisse anpassen: Ein 45-Jähriger wollte bei Strullendorf auf die A73 auffahren, verlor dabei aber die Kontrolle über seinen Jaguar und schleuderte frontal in die linke Außenschutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, der Sachschaden wird insgesamt auf 10.000 Euro geschätzt.
- Auf der A73 bei Eggolsheim krachte ein BMW in die Außenschutzplanke, nachdem der Fahrer die Geschwindigkeit nicht den Schneebedingungen auf der noch nicht geräumten Fahrbahn angepasst hatte. Der 28-Jährige blieb unversehrt, der Gesamtschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt.
Zwischen Gaiganz und Kunreuth rutschte ein 24-Jähriger mit seinem Pkw gegen einen Streukasten. Der Sachschaden beläuft sich auf 5.300 Euro. Der Fahrer blieb zwar unverletzt, ihn erwartet nun aber eine Anzeige - denn: Er war mit Sommerreifen unterwegs.
Die Verkehrspolizei Hof schreibt im Polizeibericht von „Verkehrsbehinderungen, die womöglich noch bis weit in die Nachmittagsstunden andauern können“. Der wohl folgenschwerste Unfall ereignete sich am Montagmorgen auf der A9: Ein bislang unbekannter Sattelzug scherte kurz nach Hof-West nach einem Überholmanöver vor einem 40-Tonner aus, bremste ab und kam ins Schlingern. Daraufhin bremste auch der 73-Jährige am Steuer des 40-Tonners, rutschte dabei aber nach rechts und walzte die Leitplanke nieder. Sein Anhänger kippte nach links und blockierte den rechten und mittleren Fahrstreifen. Schnell staute es sich über mehrere Kilometer hinweg. Die Aufräumarbeiten werden nach Angaben der Polizei noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen, der Verkehr auf der A9 in südlicher Richtung muss dafür immer wieder komplett gesppert werden. Den Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 120.000 Euro. Der 73-Jährige blieb unversehrt. Von dem verursachenden weißen Sattelzug fehlt jede Spur.
In Strassgiech verlor eine 30-Jährige am späten Sonntagabend offensichtlich wegen Schneeglätte die Kontrolle über ihren VW und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß ihr Wagen mit einem entgegenkommenden Pkw einer 70-Jährigen zusammen. Beide Fahrerin sowie eine 72 Jahre alte Mitfahrerin erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Blechschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.
Auf der A9 zwischen Pegnitz und Bayreuth ereigneten sich in der Nacht infolge des Schneefalls vier Unfälle. „Bei allen Unfällen war eine nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich“, schreibt die Verkehrspolizei Bayreuth dazu und appelliert alle Verkehrsteilnehmer, „bei winterlichen Straßenverhältnissen vorausschauend, rücksichtvoll und mit angepasster Geschwindigkeit“ zu fahren.
- Ein 21-Jähriger schleuderte mit seinem Audi beim Abfahren im Kurvenbereich an der Ausfahrt Bayreuth-Süd in die Leitplanke und verursachte einen Sachschaden von 10.000 Euro.
- Gegen Mitternacht verlor ein 58-Jähriger die Kontrolle über seinen Smart und kollidierte kurz nach der Rastanlage Pegnitz in Richtung Berlin mit der Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
- Wenig später geriet ein BMW zwischen Trockau und Pegnitz ins Schlingern und prallte in die Leitplanke. Der Sachschaden beläuft sich auf 20.000 Euro.
- In den frühen Morgenstunden ereignete sich der schwerste Unfall: Ein 57-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Sattelzug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Lastwagen verkeilte sich in der Planke und blockierte die rechte Spur und den Standstreifen. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die A9 musste in diesem Bereich zeitweise komplett gesperrt werden, seit zwölf Uhr mittags läuft der Verkehr aber wieder ohne Behinderung. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.
Unfälle in Unterfranken
Rund 90 Unfälle darunte registrierte das Polizeipräsidium Unterfranken in der Nacht von Sonntag auf Montag. „Meistens handelte es sich um liegengebliebene Fahrzeuge auf den Autobahnen und um Unfälle, bei denen Autos von der Straße abgekommen sind“, heißt es im Polizeibericht. Bei einigen wenigen dieser wetterbedingten Unfälle wurden Menschen leicht verletzt, zumeist endeten die Unfälle nur mit Sachschaden. Einsatzschwerpunkt war der Raum Würzburg und insbesondere die Autobahnen.
Vor allem auf der A3 zwischen Helmstadt und Wertheim kam es zu Unfällen. Mehrfach standen Autos oder Lastwagen quer, der Verkehr stockte - die A45 musste gegen 23.30 Uhr auf Höhe Alzenau für vier Stunden vollgesperrt werden, nachdem erst ein Sattelzug quer über der Fahrbahn stand und anschließend noch mit einem weiteren Lkw kollidierte. Teilweise kamen auch Räumfahrzeuge nicht mehr durch, wie ein Polizeisprecher sagte. Auf der A3 blieben Lastwagen zudem in beiden Fahrtrichtungen wegen der Steigungen und Gefälle stecken.
Auf der A3 ereigneten sich mehrere Unfälle und Verkehrsbehinderungen:
- Bei Randersacker schlingerte ein Sattelzug in der Nacht gegen beide Leitplanken und kollidierte mit dem dahinter fahrenden Lkw, dessen Fahrer nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte. Der zweite Lastwagen musste abgeschleppt werden.
- Ähnlich erging es den Fahrern eines Skoda und eines Audi: Beide versuchten auf Höhe Werneck einem Mercedes auszuweichen, der in die Mittelleitplanke gekracht war. Allerdings stießen die beiden Autos dadurch selbst seitlich zusammen. Der Mercedes musste abgeschleppt werden, die Fahrer der anderen beiden Wägen konnten die Fahrt fortsetzen. Alle Beteiligten blieben unverletzt.
Am frühen Sonntagabend kollidierte ein Peugeut beim Überholen auf der B8 von Kitzingen in Richtung Würzburg mit einem Skoda. Trümmerteile der Kollision beschädigten den dahinter fahrenden VW. Die Fahrerin des Skoda erlitt einen Schock, ansonsten blieben alle Beteiligten unverletzt. Der Gesamtschaden beträgt circa 20.000 Euro. Bei Arnstein überschlug sich am Sonntagabend ein Toyota, der zuvor ins Schleudern und von der Fahrbahn geraten war. Er bliebt im Straßengraben liegen. Die Fahrerin erlitt nach eigenen Angaben keine Verletzung.
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