Nürnberg - Jedes Jahr auf neue versüßen die Krapfen ganz Franken den dunklen Winter. Mit diesem Rezept sparen Sie sich den Weg zum Bäcker und können die runden Köstlichkeiten Zuhause selbst backen.

Kaum ein Gebäck erhitzt die Gemüter während der fünften Jahreszeit so sehr wie... Ja wie nennt man sie denn nun? Während in Franken meist die Rede von Krapfen ist, wird das beliebte Hefegebäck in Norddeutschland auch Pfannkuchen oder Berliner genannt.

Doch nicht nur der Name des Gebäcks sorgt für Diskussionen, auch bei der Füllung gehen die Meinungen auseinander. Die einen naschen ihren Krapfen nur original mit Hiffenmark und Puder-oder Kristallzucker. Die anderen bevorzugen die Hefekugeln mit einer Schoko-oder Vanillefüllung. Doch ganz egal welche Variante nun die Beste ist, alle lassen sich Zuhause nachbacken.

Zutaten des Rezepts für selbstgemachte Krapfen (etwa 15 Stück)

  • 250 ml lauwarme Milch

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 30 Gramm Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 400 Gramm Mehl
  • 40 g Butter
  • 2 Eier
  • 3 Eigelbe
  • 150 g Hagebuttenmarmelade
  • eine Prise Salz

Sonstiges

  • Puderzucker zum Bestreuen

  • Öl oder Butter zum Ausbacken

Zubereitung der fränkischen Krapfen

Zuerst wird die Butter geschmolzen und die Hefe in der Milch aufgelöst. Danach werden Mehl, Butter, Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz miteinander vermengt und langsam zur Hefemilch hinzugegeben. Dann werden die Eigelbe dazugegeben und alle Zutaten etwa 5 Minuten zu einem glatten Teig geknetet. Der Teig sollte dann zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen.

Tipp: Die Eigelbe im Teig sorgen dafür, dass die Krapfen nicht zu viel Ausbackfett aufsaugen. Dadurch wird der Teig nicht so schwer.

Anschließend wird der aufgegangene Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchgeknetet. Danach wird er in etwa 12 bis 15 Stücke geteilt. Diese werden dann zu Kugeln geformt und mit Abstand auf ein Blech mit Backpapier gesetzt. Mit einem sauberen Geschirrtuch zugedeckt muss der Teig nun weitere 30 Minuten gehen.

Im Anschluss wird das Öl in einem Topf erhitzt. Das Fett sollte so heiß sein, dass sich Bläschen um einen Holzkochlöffelstiel bilden, wenn du man ihn reinhängt. Dann werden die Krapfen vorsichtig in das Fett gegeben. Nun wird die Hitze reduziert und die Krapfen werden von beiden Seiten langsam etwa 3 Minuten goldbraun ausgebacken. Die geringe Hitze ist notwendig damit der Krapfen innen durchbacken kann. Mit einer Schaumkelle können die Krapfen aus dem Fett geholt werden und auf einem Stück Küchenpapier abkühlen.

Zum Schluss wird ein Spritzbeutel mit dünner Lochtülle (ca. 7 mm) mit der Hagebuttenmarmelade befüllt. Die Krapfen können nun mit Marmelade gefüllt und beliebig mit Puderzucker bestäubt werden. Natürlich können die Krapfen auch mit einer Nusscreme, Vanillepudding oder Schokocreme gefüllt werden.

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