
Es sind nur noch wenige Tage bis Weihnachten. In manchen Wohnzimmern dürfte schon eine geschmückte Tanne stehen, in anderen zieht sie in den kommenden Tagen ein. Auch wenn Plastik-Bäume auf dem Vormarsch sind, greifen die meisten doch zu einem echten Nadelbaum. Ärgerlich ist es allerdings, wenn dieser schon vor Ende der Feiertage seine Nadeln abwirft oder austrocknet. Doch es gibt einige Methoden, mit denen sich der Christbaum möglichst lange frisch halten lässt.
Das sollten Sie beim Kauf beachten
Schon der Kauf kann entscheidend sein: Bäume, die frisch gefällt wurden, halten auch im Wohnzimmer länger. Es empfiehlt sich daher einen Baum vom Anbieter um die Ecke zu kaufen, der selbst auf regionalen Anbau setzt. Bäume, die in Baumärkten zwischengelagert werden, können bereits beim Kauf ausgetrocknet sein. Einen frischen Baum erkennt man an einer hellen Schnittfläche. Steht der Baum schon länger, verfärbt sich die Schnittkante grau.
Auch die richtige Lagerung ist wichtig
Problematisch kann es zudem sein, wenn der Baum einen Temperaturschock bekommt. Sinnvoll ist es daher, den Baum bereits einige Tage vor Weihnachten zu kaufen und ihn vorerst zum Beispiel in einer Garage oder im Keller zu akklimatisieren. Auch hier sollte er bereits mit Wasser versorgt werden. Gut geeignet kann hierzu ein Eimer mit nassem Sand sein. Der versorgt den Baum nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern stabilisiert ihn auch.
Das sollte man beim Standort und Wässern beachten
Schließlich, wenn der Baum ins Wohnzimmer einzieht, ist ebenfalls eine ausreichende Wasserversorgung wichtig. Damit der Baum das Wasser besser aufnehmen kann, hilft es, eine schmale Scheibe am Baumstumpf abzusägen, sodass die Schnittkante wieder frisch ist. Anspitzen hingegen ist kontraproduktiv. Der Baum nimmt das Wasser zwischen Rinde und Holz auf. Wird die Rinde abgeschält, kann der Baum kein Wasser mehr aufnehmen.
Laut NDR braucht ein zwei Meter hoher Baum rund zwei Liter Wasser pro Tag. Das heißt also: regelmäßig gießen. Ist kein Behälter vorhanden, in dem der Baum steht, kann er alternativ regelmäßig angesprüht werden.
Der Baum sollte nach Möglichkeit nicht direkt in der Nähe einer Heizung oder anderer Wärmequellen stehen. Bei Fußbodenheizung empfiehlt es sich, den Ständer auf einen Hocker oder ähnliches zu stellen. So macht der Weihnachtsbaum auch nach den Feiertagen noch eine Weile Freude.
