
Der durch den Brand entstandene Schaden liegt bei rund einer Million Euro, ein Verdächtiger sitzt seit zwei Monaten in Untersuchungshaft. Der 33-Jährige soll die Tat bei einer Vernehmung gestanden haben. Bis zum Prozessbeginn dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Der Inhaber des "Guldenen Stern", Martin Hilleprandt, dankte bei der Wiedereröffnung ausdrücklich den Feuerwehrleuten der Wache Nürnberg Mitte: "Durch ihr umsichtiges Vorgehen haben die 28 Einsatzkräfte Schlimmeres verhindert."
Hätten die Kräfte nicht so "vorsichtig gelöscht", so der Eigentümer des Anwesens, wäre es um das alte Gebäude wohl geschehen gewesen. Hilleprandt betonte in seiner Wiedereröffnungsansprache, dass das Anwesen in der Zirkelschmiedsgasse bereits zum dritten Mal Glück gehabt hat: Zum einen, weil es alle Kriege, insbesondere den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs nahezu unbeschadet überstanden hat.Zum anderen, weil für das Haus einst eine Abbruchgenehmigung vorgelegen hatte - dem Einsatz der Altstadtfreunde sowie Hilleprandts sei es zu verdanken, dass der Abrissbagger nicht anrollte. Und schließlich, weil auch das mutwillig gelegte Feuer vom 31. Mai das Anwesen nicht komplett abbrennen hat lassen.
