
Wer in der Adventszeit Weihnachtsstimmung vor historischer Kulisse aber abseits des großen Trubels sucht, muss von Nürnberg aus nicht weit fahren. In Bamberg wartet ein Weihnachtsmarkt, der gerade auch viel überregionale Aufmerksamkeit bekommt. Gleich zwei bekannte Reisemagazine listen ihn als Tipp auf.
So empfiehlt das Lifestyle-Magazin Esquire den Markt in einem aktuellen Reisebeitrag als Ziel für einen vorweihnachtlichen Ausflug und beschreibt ihn als „Geheimtipp vor der eigenen Haustür“.
Auch das Reiseportal Reisereporter hat den Weihnachtsmarkt in seine Auswahl der acht schönsten Weihnachtsmärkte Bayerns für 2026 aufgenommen. Besonders hervorgehoben wird darin die Bamberger Krippentradition: In der Adventszeit sind mehr als 30 Krippen an unterschiedlichen Orten in der Stadt zu entdecken, darunter in Kirchen, Museen und an öffentlichen Plätzen.
Zwischen historischen Fassaden und Welterbe: Der Bamberger Weihnachtsmarkt
Was Bamberg als Weihnachtsziel so reizvoll macht, ist vor allem die besondere Kulisse. Die Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das historische Stadtbild mit seinen mittelalterlichen und barocken Gebäuden bildet einen außergewöhnlichen Rahmen für den vorweihnachtlichen Bummel. „Zwischen den historischen Fassaden wirkt jede Lichterkette gleich ein bisschen festlicher“, betont das Magazin Esquire.
Der Weihnachtsmarkt selbst erstreckt sich vom Maximiliansplatz über den Grünen Markt bis zum Obstmarkt. Damit führt er mitten durch die Bamberger Fußgängerzone. Mehr als 50 Stände laden zum Schlendern ein. Auf dem Markt gibt es Weihnachtsschmuck, Holzspielzeug und Geschenkideen. Dazu kommen typische fränkische Leckereien wie Bratwürste und Lebkuchen und natürlich auch Glühwein. Ein besonderer Blickfang ist zudem die große Weihnachtspyramide am Grünen Markt. Auf dem Maximiliansplatz sorgt außerdem ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum für Adventsstimmung.
Der Bamberger Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr vom 24. November bis zum 23. Dezember 2026 statt. Von Montag bis Donnerstag hat er von 9.30 bis 20 Uhr geöffnet, Freitag und Samstag sogar bis 21 Uhr. Am Sonntag darf von 11 bis 20 Uhr über den Markt geschlendert werden. Der Eintritt ist frei. Der Weihnachtsmarkt ist ohne Stufen zugänglich. Die Wege führen teilweise aber über historisches, unebenes Pflaster, das die Fortbewegung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erschweren kann, wie der Tourismusverband Franken mitteilt.
Von Nürnberg nach Bamberg: In rund 40 Minuten mit dem Zug
Wer das Auto lieber stehen lassen möchte, kann problemlos auf die Bahn umschwenken. Zwischen dem Nürnberger Hauptbahnhof und Bamberg gibt es jeden Tag zahlreiche direkte Zugverbindungen. Je nach Verbindung dauert die Fahrt ungefähr 35 bis 40 Minuten. Auch Regionalzüge fahren ohne Umstieg.
Vom Bamberger Bahnhof aus ist der Weihnachtsmarkt ebenfalls gut erreichbar: Bis zum Maximiliansplatz sind es ungefähr 15 bis 20 Minuten zu Fuß.
