
Nachdem einem Hinweis aus der Bevölkerung, dass der Anwohner aus Kirchenthumbach länger nicht erreichbar war, kontrollierten die Beamten der Polizeiinspektion Eschenbach am Montag, den 2. November vor Ort die Lage. Es sei laut dem Polizeipräsidium Oberpfalz nicht ungewöhnlich, dass sich Verwandte oder Bekannte nach Personen erkundigen, die lange nicht erreichbar waren.
Vor Ort fanden die Beamten einen stark verwesten Leichnam im Garten des Anwesens vor. Die Identifizierung der Person sei daher nicht mehr ohne weiteres möglich gewesen. Anhand eines DNA-Abgleichs soll nun festgestellt werden, ob es sich bei der Person um den Bewohner des Hauses handelt.
Bereits am Montagabend begann die Kriminalpolizei mit der Sicherung der Spuren und den Ermittlungen vor Ort. Zwar gehen die Beamten aktuell nicht von einem Gewaltverbrechen aus, allerdings kann das auch noch nicht ausgeschlossen werden. Auch wie lange die Person im Garten schon tot ist, lässt sich noch nicht eindeutig feststellen. Der Grad der Verwesung ist auch von Temperatur und Witterung abhängig erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken.
Nach wie vor sind Einsatzkräfte der Rechtsmedizin sowie die Spurensicherung der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. am Fundort im Einsatz.
Hier geht es zu allen aktuellen Polizeimeldungen.