Senden - Auf dem Heimweg wird ein 39-Jähriger von Jugendlichen erst angepöbelt und dann verletzt. Die Polizei sucht Zeugen – was über den Ablauf des Übergriffs bekannt ist.

Ein 39-jähriger Mann ist in Senden (Landkreis Neu-Ulm) von einer Gruppe Jugendlicher unvermittelt angegriffen und mittelschwer verletzt worden. Der Mann war in der Nacht zu Fuß auf dem Heimweg in der Bahnhofstraße unterwegs, als ihn mehrere Jugendliche anpöbelten, wie die Polizei mitteilte.

Die Täter schlugen und traten demnach auf den 39-Jährigen ein. Laut Polizei kam mutmaßlich auch ein Schlagstock zum Einsatz. Nachdem der Mann bereits zu Boden gegangen war, soll die Gruppe in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der 39-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls.

Nach einer Messerattacke vor wenigen Wochen an anderer Stelle im Freistaat auf einen 18-Jährigen im oberbayerischen Holzkirchen (Landkreis Miesbach) sitzt ein 14-Jähriger in Untersuchungshaft. Dem Jugendlichen werde versuchter Totschlag vorgeworfen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler war es am Montag bei einer Schule in Holzkirchen zu einem Streit in einer Gruppe gekommen. Dabei soll der 14-Jährige den 18-Jährigen mit mehreren Stichen so schwer verletzt haben, dass dieser in Lebensgefahr hätte schweben können. Angehörige brachten den Verletzten daraufhin in ein Krankenhaus und verständigten am Folgetag die Polizei. Der junge Mann konnte die Klinik inzwischen wieder verlassen.

Nach ersten Ermittlungen der Kripo Miesbach wurde der 14-Jährige als dringend Verdächtiger am Donnerstag festgenommen. Am Freitag erließ ein Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II Haftbefehl. Der Jugendliche wurde anschließend in ein Gefängnis gebracht, wo er nun in Untersuchungshaft sitzt.

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