
Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 20.20 Uhr in der Pariser Straße in Würzburg. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Unterfranken zündeten der 42-jährige Vater und sein 13-jähriger Sohn einen Böller, welcher unmittelbar in der Hand des Jugendlichen explodierte.
Sowohl der 13-Jährige als auch sein Vater, der sich direkt neben ihm befand, erlitten schwere Verbrennungen an Kopf und Händen. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten und brachte sie anschließend in eine Spezialklinik.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatten die beiden den Böller zuvor aufgefunden. Wie es dazu kam, dass der Böller in der Hand des Jungen explodierte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Polizei Unterfranken zieht überwiegend friedliche Halloween-Bilanz
Abgesehen von dem schweren Unfall blickt die unterfränkische Polizei auf eine weitgehend friedliche Halloween-Nacht zurück. Vielerorts seien Menschen zusammengekommen und hätten ausgelassen gefeiert. Größere Sicherheitsstörungen blieben aus.
Den zahlenmäßigen Schwerpunkt der Polizeieinsätze bildeten rund 60 Ruhestörungen. Darüber hinaus mussten die Beamten einige Male wegen Sachbeschädigungen, Streitigkeiten und körperlicher Auseinandersetzungen einschreiten. Vereinzelt leiteten sie strafrechtliche Ermittlungen ein. Die Polizei war am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag mit verstärkten Kräften in Unterfranken unterwegs.
Auch in Nürnberg kam es an Halloween zu einem gefährlichen Vorfall: Im Nürnberger Westen entdeckten Eltern Nadeln in Schokoriegeln, die ihre Kinder beim Süßigkeitensammeln erhalten hatten. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen Unbekannt. Glücklicherweise wurde nach bisherigen Erkenntnissen kein Kind verletzt.
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