Bundesweite Aktion
Verletzter in Nürnberg: So liefen die Gen-Z-Demos in der Region
31.10.2026, 19:51 Uhr
Zu Beginn war bei den Jugendprotesten in Bayern alles friedlich. Doch dann wurden Pyrotechnik, Steine und Flaschen aus der Menge in Richtung der Einsatzkräfte geworfen, berichtet die dpa. Die Bilder der Proteste.

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1/19 - Während es in München weitgehend friedlich blieb, meldete die Polizei in Nürnberg einen Verletzten, möglicherweise durch einen Böllerwurf. © Pia Bayer/dpa

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2/19 - Zudem mischte sich dort unter die rund 2.000 Demonstrierenden eine Gruppe von Personen, die von der Polizei als gewaltbereit eingestuft wurde. Rund 100 Personen seien vorübergehend festgesetzt worden. © Pia Bayer/dpa

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3/19 - Nach dem Ende der Demonstration habe dieser Block den Aufzug fortsetzen wollen, sagte ein Sprecher der Polizei in Nürnberg. Nach vergeblichen Aufforderungen bildeten die Einsatzkräfte eine Polizeikette, um die Gruppe aufzuhalten. Dabei habe man unmittelbaren Zwang anwenden müssen. Auch die Reiterstaffel war beteiligt. © NEWS5

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4/19 - Am frühen Abend meldete die Polizei, man habe rund 60 Personen vor Ort vorläufig festgesetzt, später kamen an anderer Stelle noch 40 weitere hinzu. Die Einsatzkräfte seien aus diesen beiden Gruppen heraus mit Flaschen beworfen worden. Mit Hilfe dieser Maßnahme will die Polizei unter anderem die Identität der Beteiligten feststellen und prüfen, ob sie Straftaten begangen haben. Einige Personen würden vielleicht auch in Gewahrsam genommen, um weitere Störungen zu verhindern. © NEWS5 / Eric Deyerler/NEWS5

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5/19 - Auch in München gab es vereinzelt Pyrotechnik. Einige Personen seien auch vermummt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Trotzdem beschrieb er die Versammlung mit rund 4.000 Menschen als insgesamt friedlich. Allerdings hielt sich nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung eine Gruppe von 100 bis 200 Personen weiter vor der Ludwig-Maximilians-Universität auf. Diese habe aber nichts mit der vorherigen Demonstration zu tun, betonte der Sprecher. © NEWS5 / Eric Deyerler/NEWS5

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6/19 - Zu der Jugenddemo in Augsburg hatten sich laut Polizei rund 800 Menschen friedlich versammelt, deutlich weniger waren in Regensburg und Rosenheim dabei. Auch hier wurden zunächst keine besonderen Vorkommnisse bekannt. © NEWS5 / Eric Deyerler/NEWS5

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7/19 - Einige Menschen waren mit Plakaten und Fahnen erschienen. Viele hatten Plakate dabei mit Sätzen wie "Ok Boomer, jetzt sind wir dran" oder «Freiheit, Zukunft, Menschlichkeit». In Nürnberg wurden auch Fahnen der Freien Deutschen Jugend FDJ gesichtet, zu DDR-Zeiten eine Massenorganisation des Staates. «Die Jugend braucht Streik», stand auf einem dazugehörigen Transparent. Und: «Wir sind nicht eure Tagelöhner! Wir sind nicht euer Kanonenfutter!». In München gab es rote Fahnen der Revolutionären Kommunistischen Partei mit dem Schriftzug RKP sowie Hammer und Sichel. © NEWS5 / Eric Deyerler/NEWS5

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8/19 - Die Jungen Freien Wähler in Bayern hatten sich zuvor gegen Vorverurteilungen der Protestierenden gerichtet. «Wer sich für seine Interessen starkmacht, handelt legitim und verdient Gehör statt pauschaler Verdächtigungen», teilte die Jugendorganisation der Freien Wähler mit. «Die Sorgen sind echt. Marode Schulen, hohe Preise und Wohnungsnot beschäftigen Jugendliche und junge Erwachsene auch in Bayern.» Vandalismus, Gewalt und Attacken auf Einsatzkräfte dürften aber kein Mittel sein, um politische Forderungen in die Schlagzeilen zu bringen. © NEWS5 / Eric Deyerler/NEWS5

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