Nürnberg - Bei Rewe wird aktuell ein Käse zurückgerufen, der in der Frischetheke verkauft wurde. Grund dafür ist der Verdacht auf Listerien. Das müssen Verbraucherinnen und Verbraucher wissen.

Aktuell gibt es eine Rückrufaktion bei Rewe, die einen Käse betrifft, der in der Frischetheke verkauft wurde. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung erklärt, ruft die Strähl Käse AG aufgrund des vorbeugenden Verbraucherschutzes das Produkt Bonaparte Classic zurück. Verkauft wurde dieses vom 8. Oktober bis zum 28. Oktober 2026.

Da der Verdacht auf Listeria monocytogenes besteht, wurde der Käse vorsorglich aus dem Verkauf genommen. Vom weiteren Verzehr wird Verbraucherinnen und Verbrauchern dringend abgeraten, heißt es in der Mitteilung weiter. Betroffen von dem Rückruf sind Märkte in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Kundinnen und Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses im Markt zurückgeben und erhalten den Kaufpreis auch ohne Vorlage eines Kassenbons zurückerstattet. Wer ein entsprechendes Produkt bereits verzehrt hat und schwere oder anhaltende Symptome - wie beispielsweise Durchfall und Fieber - feststellt, sollte ärztliche Hilfe aufsuchen und dabei auf eine mögliche Listerien-Infektion hinweisen.

Die Symptome können sich laut Robert-Koch-Institut innerhalb von 14 Tagen äußern. Dabei sind besonders Schwangere, Senioren oder Menschen mit einem geschwächten Abwehrsystem betroffen. Bei diesen Personengruppen können Listerien-Erkrankungen zu schweren Krankheitsverläufen mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung führen. Bei Schwangeren könnte im Ernstfall auch ohne Symptome das ungeborene Kind geschädigt werden.