Fürth - Mitten in der Nacht jäh aus den Träumen gerissen und von mehreren Polizisten geweckt werden: Für einen Mann in Fürth wurde dieses Horrorszenario nun Realität. Und das, obwohl er nicht die gesuchte Person war.

Kurioser Verwechslungsvorfall im Fürther Stadtteil Vach: Dort begann der vergangene Freitag für einen 60-jährigen Anwohner ausgesprochen turbulent. Kurz nach 5 Uhr morgens stürmten mehrere Einsatzkräfte der Polizei in seine Wohnung und rissen den Mann aus dem Schlaf.

Wenig später wird klar, dass eine Verwechslung vorliegt und es sich bei dem 60-Jährigen nicht um denjenigen handelt, den die Beamten suchen. Wie konnte den Gesetzeshütern dieses Missgeschick passieren? Offenbar fahndete die Polizei nach einem anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses, wie ein Sprecher des Präsidiums Mittelfranken auf Nachfrage erklärt. Demnach waren beide Personen nicht nur an derselben Adresse gemeldet, auch das Klingelschild an der Wohnungstür stimmte mit den Polizeiinformationen überein. Auch Radio Gong hatte über den Vorfall berichtet.

Der 60-Jährige räumte gegenüber NN.de ein, seinen Namen beim Einzug lediglich an der Haustür hinterlegt zu haben. Das Klingelschild an der Wohnungstür ließ er jedoch unverändert, was den Mann nun auf dramatische Weise einholte.


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