Nürnberg - Die Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg hat an einem Wochenende im Stadtgebiet zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, darunter mehrere erhebliche Überschreitungen.

Die Kontrollen liefen von Freitag, 23. Oktober, bis Sonntag, 25. Oktober 2026, an mehreren Stellen in Nürnberg, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei Mittefranken. Den höchsten Wert registrierten die Beamten am Freitagabend auf dem Frankenschnellweg in Fahrtrichtung Fürth. Eine Autofahrerin war dort mit einem Geländewagen der Marke Mercedes-Benz mit 165 km/h unterwegs, erlaubt waren 80 km/h. Nach Abzug der Toleranz erwarten sie ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Auch am Samstag und Sonntag wurden deutliche Überschreitungen gemessen. In der Regensburger Straße fuhr ein Auto 101 km/h bei erlaubten 50 km/h. In der Spitzwegstraße im Nürnberger Stadtteil Worzeldorf zeigte das Messgerät auf Höhe der Reitanlage 111 km/h bei erlaubten 60 km/h an. Nach Abzug der Toleranz müssen die beiden Fahrzeugführer mit Bußgeldern von 400 beziehungsweise 320 Euro rechnen. Hinzu kommen jeweils zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot. In allen drei Fällen prüft die Zentrale Bußgeldstelle, ob die Betroffenen vorsätzlich gehandelt haben. Bei vorsätzlichen Verstößen können sich die Bußgelder deutlich erhöhen.

Insgesamt registrierte die Technische Verkehrsüberwachung während der dreitägigen Kontrollen 1.124 Geschwindigkeitsverstöße. In 728 Fällen gab es eine Verwarnung, in 396 Fällen leiteten die Beamten Bußgeldverfahren ein. In 13 Fällen steht zudem ein Fahrverbot im Raum. Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den Hauptursachen für Unfälle, gibt die Polizei Mittelfranken zu bedenken.


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