Heute Entschärfung
Wieder Fliegerbombe in Nürnberg entdeckt: Evakuierung im 750-Meter-Radius
von Andrea Munkert
Baurarbeiten im Süden von Nürnberg haben am Donnerstag, 22. Oktober, erneut eine US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg zu Tage gebracht. In vier Stadtteilen rund um die Trierer Straße werden Menschen evakuiert - die Bilder zum Großeinsatz.

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1/21 - Bei Bauarbeiten an der Trierer Straße in Nürnberg ist am Donnerstagvormittag (22.10.2026) eine 250 Kilogramm schwere, amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. © NEWS5 / David Oßwald

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2/21 - Der Fundort des Blindgängers liegt im südöstlichen Bereich des Südfriedhofs zwischen der Trierer Straße und der Schnorrstraße am Nürnberger Rangierbahnhof. Die zuständigen Behörden und Einsatzkräfte sind vor Ort, um die Sicherheitsmaßnahmen zu koordinieren. © NEWS5 / David Oßwald

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3/21 - Die Stadt Nürnberg hat inzwischen für das Gebiet einen Evakuierungsradius von 750 Metern eingerichtet. © NEWS5 / David Oßwald/NEWS5

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4/21 - Von der Evakuierung betroffen sind der westliche Teil der Rangierbahnhofsiedlung, etwa die Hälfte der Kettelersiedlung sowie Teile von Falkenheim und der Bauernfeindsiedlung. © NEWS5 / David Oßwald

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5/21 - Aufgrund des Fundes kommt es zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr: Die Buslinie E5 fährt nur noch bis zur Saarbrückener Straße und wendet dort, während die Haltestelle in der Worzeldorfer Straße nicht bedient werden kann. Die Buslinie 68 wird großräumig über die Münchener Straße und die A73 umgeleitet, weshalb die Haltestellen Kornburger Straße, Schwander Straße, Herpersdorfer Straße und Worzeldorfer Straße vorerst entfallen. © NEWS5 / David Oßwald

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6/21 - Die Stadt informiert darüber, dass ab 11.45 Uhr die Straßen im Bereich um den Bombenfund gesperrt werden. © NEWS5 / David Oßwald

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7/21 - Der Blindgänger liegt den Angaben der Stadt zufolge an der Oberfläche und soll heute noch entschärft werden. © NEWS5 / David Oßwald

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8/21 - Derzeit sind rund 500 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdiensten vor Ort. Allein von den Hilfsorganisationen sind rund 200 Einsatzkräfte mit 60 Fahrzeugen, darunter über 20 Schnelleinsatzgruppen mit 40 Transportfahrzeugen, im Einsatz, um die Evakuierungsmaßnahmen im Sperrgebiet zu koordinieren. © NEWS5

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9/21 - Eine besondere logistische Herausforderung stellt die Räumung einer Kindertagesstätte sowie des Seniorenheims in der Klenzestraße dar: Die rund 120 Bewohnerinnen und Bewohner, von denen viele auf liegende Transporte angewiesen sind, werden im Seniorenheim in der Herbartstraße untergebracht bzw. in andere Pflegeeinrichtungen verlegt. © NEWS5

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10/21 - Gegen 13 Uhr hat die Evakuierung des Sperrgebiets offiziell begonnen. Nach dem Fund wurde Großalarm für die Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen aus ganz Mittelfranken ausgelöst. © NEWS5

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11/21 - Einsatzkräfte durckämmen die Häuser nach Bewohnern: Für betroffene Anwohner steht auf dem Messegelände eine Betreuungsstelle bereit. © NEWS5

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12/21 - Zwei VAG-Sonderbusse pendeln als Shuttles zwischen dem Sperrgebiet und der Messe. Im südlichen Bereich bedienen sie die Haltestellen Germersheimer Straße / Pirmasenser Straße, Germersheimer Straße / Herpersdorfer Straße, Trierer Straße / Königshammerstraße sowie Trierer Straße / Herpersdorfer Straße; im nördlichen Bereich werden die Haltestellen Planetenring / Marsweg, Planetenring / Saturnweg und Planetenring / Sonnenstraße angefahren. © NEWS5

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13/21 - Trotz des Großalarms fällt der Einsatz insgesamt kleiner aus als nach dem Bombenfund im November 2025. © NEWS5

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14/21 - Zudem kommt es zu erheblichen Einschränkungen im regulären öffentlichen Nahverkehr: Die Buslinie E5 fährt nur noch bis zur Saarbrückener Straße und wendet dort, während die Haltestelle in der Worzeldorfer Straße nicht bedient werden kann. Die Buslinie 68 wird großräumig über die Münchener Straße und die A73 umgeleitet, weshalb die Haltestellen Kornburger Straße, Schwander Straße, Herpersdorfer Straße und Worzeldorfer Straße vorerst entfallen. © NEWS5

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15/21 - Blick auf den Fundort der Fliegerbombe auf einem Gelände nahe der Trierer Straße: Hier wurde die 225-Kilogramm-Fliegerbombe nahe der Oberfläche entdeckt. © Marius Marthold/Stadt Nürnberg

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16/21 - Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Entschärfungsteams stehen am Fundort der Fliegerbombe und eruieren die Lage. © Marius Marthold/Stadt Nürnberg

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17/21 - Das ist die Fliegerbombe, die am 22. Oktober 2026, bei Bauarbeiten in der Nähe des Rangierbahnhofs gefunden wurde. © Marius Marthold/Stadt Nürnberg

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18/21 - Die Evakuierung läuft am frühen Nachmittag. Von den zehn Evakuierungsabschnitten sind um kurz vor 15 Uhr drei bereits komplett geräumt, bei vier weiteren Abschnitten wurden bereits zwischen 70 und 95 Prozent der Menschen evakuiert, meldet die Stadt Nürnberg. © NEWS5/David Oßwald

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19/21 - Die Evakuierung gehe weiter gut voran, heißt es um kurz vor 16 Uhr: Neben den drei bereits komplett geräumten Bereichen sind sechs weitere Abschnitte inzwichen zu mindestens 75 Prozent evakuiert. © NEWS5/David Oßwald

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20/21 - Überall finden sich in den betroffenen Gebieten in Nürnberg Fahrzeuge des Zivilschutzes. © NEWS5/David Oßwald

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21/21 - Vor allem die Evakuierung des Seniorenheims gestaltete sich umfangreich, da viele der Patienten liegend transportiert werden müssen. Weitere Informationen zu dieser Herausforderung findest du nach dem Klick auf das Link-Symbol am unteren Bildrand. © NEWS5/David Oßwald
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