
Am Dienstagmorgen, gegen 10.52 Uhr, führte eine Kollision zweier Sattelzüge zu einer Sperrung der A3 bei Feucht in Fahrtrichtung Würzburg.
Im Bereich der A3 in Fahrtrichtung Würzburg, Autobahnkreuz Nürnberg, kurz nach der Fahrbahnteilung A3 und A9, kam es laut der Verkehrspolizeiinspektion Feucht zu einem Unfall zwischen zwei Sattelzügen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden Gegenstände auf die Gegenfahrbahn geschleudert, was einen zusätzlichen Unfall zur Folge hatte.
Kollision: Fahrer versuchte noch auf die linke Spur auszuweichen
Ein 52-jähriger Lkw-Fahrer befuhr mit seinem Sattelzug die rechte der zwei vorhandenen Fahrspuren. Währenddessen war ein 60-Jähriger mit seinem Sattelzug hinter dem 52-Jährigen unterwegs. Kurz nach der Fahrbahnteilung fuhr der 60-Jährige auf den vorausfahrenden Sattelzug auf. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, versuchte der hintere Fahrer nach Angaben der Beamten noch auf die linke Spur auszuweichen, jedoch vergeblich. Der Sattelzug prallte auf das vor ihm fahrende Fahrzeug auf. In der Folge kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und fuhr in die Mittelschutzplanke. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde ein Wagenheber vom Sattelzug des 60-Jährigen auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein 58-Jähriger fuhr mit seinem Pkw über den Heber und zog sich dadurch einen Reifenplatzer zu.
Falscher Alarm: Rettungshubschrauber war auf der A3
Aufgrund des Schadensbildes wurde davon ausgegangen, dass die Fahrer verletzt sind, weshalb ein Rettungshubschrauber auf die Fahrbahn gerufen wurde. Laut Angaben der Verkehrspolizeiinspektion gab es jedoch keine Verletzten.
Die beiden Sattelzüge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahn musste die A3 Richtung Frankfurt mehrere Stunden gesperrt werden. Nach ersten Einschätzungen beläuft sich der Sachschaden auf einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich.
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