
Fliegende Autos kannte man bislang vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Doch Elon Musk hat gezeigt: „Fliegende Autos sind real.“ Bei der jüngsten Tesla-Präsentation in Texas zeigte das Unternehmen seinen neuen Roadster, der mithilfe von Kaltgas-Triebwerken kurze Flugmanöver ausführen kann. Die ungewöhnliche Vorführung sorgte nicht nur für Aufsehen, sondern lieferte auch zahlreiche Vorlagen für humorvolle und spöttische Reaktionen in den sozialen Medien.
Bei der Präsentation fuhr der Sportwagen zunächst eine spezielle Rampe hinauf und blieb mithilfe eines Saugsystems kopfüber an ihr haften. Anschließend löste sich das Fahrzeug, drehte sich in der Luft um 180 Grad und landete wieder auf seinen vier Rädern. In einer weiteren Vorführung flog der Roadster mithilfe seiner Triebwerke über mehrere geparkte Fahrzeuge. Die Technik wurde gemeinsam mit Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX entwickelt. Die Produktion des neuen Roadsters soll 2028 beginnen.
McDonald‘s, Lidl und Co. machen sich über fliegende Autos lustig
Mehrere Unternehmen griffen die spektakuläre Präsentation auf und machten sich in ihren Werbebeiträgen einen Spaß daraus. So veröffentlichte McDonald‘s Tschechien auf Instagram ein KI-generiertes Bild, das an die Rampe aus der Tesla-Präsentation angelehnt ist. Darauf sind kopfüber stehende Autos und ein ebenfalls auf dem Kopf stehender McDrive zu sehen. Dazu schrieb die Fast-Food-Kette: „Kommt wohl bald.“
Auch Lidl Deutschland, Hornbach und die Deutsche Bahn griffen die Idee auf. In ihren Instagram-Beiträgen waren unter anderem ein Bügeleisen, ein Transporter des Baumarkts und ein ICE zu sehen, die jeweils mit den auffälligen Düsen des neuen Teslas ausgestattet waren.
Der FC Augsburg nutzte die Flugshow ebenfalls für einen scherzhaften Beitrag. Der Fußballverein veröffentlichte ein KI-generiertes Bild seines Mannschaftsbusses mit Kaltgas-Triebwerken. Dazu schrieb der Verein mit Blick auf das anstehende Spiel gegen die SV Elversberg: „Guten Flug nach Elversberg! Heute wird es eine kurze Reise ...“
„Aber wozu brauche ich das?“
Auch unter dem Beitrag auf dem offiziellen Tesla-Account äußerten Nutzerinnen und Nutzer ihr Erstaunen und ihre Skepsis. Ein Kommentar lautete etwa: „Was?! Kann ich mein Getränk jetzt nicht mehr ins Auto stellen?“ Ein anderer fragte: „Welche Versicherung braucht man dafür?“
Ein weiterer Nutzer schlug vor, Tesla solle als Nächstes ein unsichtbares Auto entwickeln. Andere stellten die Sinnhaftigkeit des Autos infrage. „Aber wozu brauche ich das?“, schrieb jemand in den Kommentaren.
Ob der fliegende Roadster tatsächlich irgendwann im Alltag zum Einsatz kommt, ist ohnehin offen. Die sogenannte „Rocket“-Variante mit zusätzlichen Düsen soll laut Tesla-Website nur auf Einladung erhältlich sein. Zudem weist das Unternehmen darauf hin, dass das Fliegen im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt ist und die Ausführung möglicherweise nicht in allen Regionen angeboten wird.