
Weißt du, welche Geräte den ganzen Tag lang Strom fressen? Natürlich denkt jeder erst mal an den Kühlschrank, die Gefriertruhe oder den Fernseher, der auch im Standby Strom zieht. Doch auch WLAN-Router, Sky-Box, Ladegeräte oder Smart-Home- und Alarmanlagen benötigen dauerhaft Saft. Dazu kommen echte Stromfresser wie Wärmepumpe, E-Auto oder Klimaanlage. Da hilft selbst die größte Solaranlage auf dem Dach nichts. Wenn es dunkel wird und du keinen oder zu wenig Akku-Speicher hast, zahlst du doch wieder die 37 Cent pro Kilowattstunde, die durchschnittlich hierzulande fällig werden.
Dass Strom in Deutschland deutlich teurer ist als im EU-Schnitt, wird sich so schnell nicht ändern. Wer aber ohnehin eine größere Solaranlage mit mehreren Modulen plant oder bereits besitzt, kann Kühlschrank, Fernseher und sämtliche Dauerläufer im Haushalt künftig mit Gratis-Strom aus der Sonne betreiben. Mit dem neuen Akku-Speicher Anker SOLIX Solarbank Max lässt sich das jetzt mit 200 Euro Early-Bird-Rabatt sichern.
Mehr als ein Balkonkraftwerk: Was die Solarbank Max technisch unterscheidet
Bei klassischen Balkonkraftwerk-Speichern laufen Solarmodule meist einzeln oder parallel am Speicher zusammen, mit einer Eingangsspannung von gerade einmal 16 bis 60 Volt. Die Anker Solarbank Max bricht mit diesem Prinzip. Drei unabhängige MPP-Tracker verarbeiten hier einen Spannungsbereich von 30 bis 600 Volt. Module werden deshalb nicht mehr einzeln angeschlossen, sondern in Reihe zu einem String verbunden, genau wie bei einer klassischen Dachanlage. Praktischer Nebeneffekt: Weniger Kabelaufwand, oft reichen schon günstigere 4-Quadratmillimeter-Kabel.
Zwischen Balkonkraftwerk und Heimspeicher: Die Einordnung ins Anker-Sortiment
Wer sich bei Anker bislang mit der Solarbank 4 auskennt, kennt das klassische Steckersolar-Prinzip: kleine Anlage, niedrige Spannung, Module parallel verbunden. Dagegen verfolgt die Solarbank Max AC verfolgt dagegen ein ganz anderes Konzept als reiner AC-Speicher ohne eigenen PV-Eingang, gedacht für alle, die bereits eine Dachanlage besitzen und nur den Speicher nachrüsten wollen. Die neue Solarbank Max kombiniert beide Welten: einen eigenen leistungsstarken PV-Eingang und gleichzeitig hohe AC-Leistung und große Speicherkapazität. Sie bewegt sich damit deutlich näher an einem klassischen Heimspeicher, nur eben mit dem Plug-and-Play-Anspruch, den man von Anker gewohnt ist.
7 bis 42 Kilowattstunden: So wächst der Speicher mit dem Verbrauch
Die Basisversion der SOLIX Solarbank Max kommt mit 7 Kilowattstunden LiFePO4-Speicher. Das reicht bei vielen Haushalten bereits aus, um einen großen Teil des Verbrauchs über Abend- und Nachtstunden zu decken. Wer mehr braucht, rüstet mit bis zu fünf Erweiterungsbatterien nach, jede davon wieder 7 Kilowattstunden, bis maximal 42 Kilowattstunden erreicht sind. Bei dieser Größe sprechen wir über eine Speicherkapazität, die auch für Haushalte mit Wärmepumpe und E-Auto spannend wird.
3680 Watt Notstrom: Auch bei einem Stromausfall läuft das Haus weiter
Wichtig in Gegenden mit instabilem Stromnetz: Über einen separaten Backup-Ausgang liefert die Solarbank Max bis zu 3680 Watt Notstromleistung. Fällt das öffentliche Netz aus, laufen damit auch anlaufstromstarke Geräte wie Kühlschrank oder Pumpe zuverlässig weiter. Diese Funktion ist unabhängig vom regulären Netzanschluss und läuft über einen eigenen Ausgang.
Nur bis 21. Oktober: Bei kleines kraftwerk mit 200 Euro Rabatt + Smart Meter
Anker PowerOS und Smart Meter Gen 2: Wie die Steuerung funktioniert
Ein Smart Meter der zweiten Generation misst in Echtzeit, wie viel Strom das Haus aktuell verbraucht, und übermittelt die Daten an die Solarbank. Daraus berechnet Anker PowerOS, wann der Speicher laden oder entladen sollte, und berücksichtigt dabei sogar Wetterdaten und dynamische Strompreise. Der Zähler besitzt zwei Messkanäle: Einer erfasst den Netzbezug, der zweite lässt sich alternativ für die Solarproduktion einer bestehenden Fremdanlage oder als aktiven Überlastungsschutz nutzen. Auch eine Einbindung in Home Assistant ist möglich, praktisch für alle, die ihr Zuhause ohnehin schon per Smart-Home-System steuern.
Für wen sich die Solarbank Max wirklich lohnt
Anker selbst nennt als Zielgruppe Haushalte mit etwa 60 Quadratmetern nutzbarer Dachfläche und einem Jahresverbrauch ab ungefähr 5000 Kilowattstunden aufwärts. Wer zwei oder vier Module auf dem Balkon betreibt, braucht dieses System nicht. Wer aber zehn, fünfzehn oder zwanzig Module auf dem Hausdach unterbringen kann und gleichzeitig viel Strom selbst verbraucht, für den wird das Konzept interessant.
Wichtig zu wissen: Bei einer Anlage dieser Größenordnung ist zusätzlich zur Registrierung im Marktstammdatenregister in der Regel auch eine Anmeldung beim Netzbetreiber nötig, und der Anschluss sollte durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Zusätzliche Kosten für die Elektrofachkraft solltest du bei der Kalkulation einplanen, die Höhe hängt stark vom individuellen Hausanschluss ab.
Hoher Einstiegspreis und noch keine Erfahrungswerte
2099 Euro sind für einen Steckersolar-Speicher ein deutlich höherer Betrag als bei klassischen Balkonkraftwerk-Sets , die bei Anbietern wie kleines kraftwerk schon für wenige hundert Euro zu haben sind. Dazu kommt: Weil die Solarbank Max ein komplett neues Produkt ist, fehlen bislang Langzeiterfahrungen aus der Praxis.
Der neue Smart Meter spricht ausschließlich mit Anker-SOLIX-Speichern der Solarbank-Familie. Wer bereits einen Wechselrichter oder ein Energiemanagementsystem eines anderen Herstellers nutzt, kann den Smart Meter dafür nicht einbinden. Auch eine direkte Anbindung an Google Home oder Alexa gibt es aktuell nicht, Anker hat eine Erweiterung angekündigt, aber ohne konkreten Termin.
Welches Kleines-Kraftwerk-Set für wen passt
Nicht jeder Haushalt braucht gleich die große Lösung. Wer nur ein klassisches Balkonkraftwerk betreibt, ist mit dem Quattro XL von kleines kraftwerk besser bedient: Vier bifaziale TopCon-Module mit insgesamt 2000 Wp liefern in Kombination mit der Anker SOLIX Solarbank 4 Pro auch an schwachen Tagen noch genug Ertrag, dabei bleibt die Einspeisung ins Hausnetz wie bei jedem Balkonkraftwerk auf 800 Watt begrenzt. Einfacher Anschluss, deutlich niedrigerer Preis, kein Elektriker nötig.
Besitzt du bereits eine Dachanlage und möchtest nur einen Speicher nachrüsten, ohne in die bestehende Verkabelung einzugreifen, lohnt sich eher die Solarbank Max AC als reiner AC-Speicher ohne eigenen PV-Eingang. Erst wer eine komplett neue, größere Anlage plant oder zehn und mehr Module auf dem Dach unterbringen kann, profitiert vom eigenen PV-Eingang der Solarbank Max. Balkonkraftwerk-Einsteiger sollten sich dagegen das Duo XL anschauen, ein Set aus zwei bifazialen TopCon-Panels für bis zu 1250 Wp und mit 800W-Wechselrichter.
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Für wen sich die Vorbestellung jetzt lohnt
Planst du eine neue, größere Solaranlage mit zehn oder mehr Modulen, lohnt sich die frühe Registrierung bereits jetzt, denn 200 Euro Rabatt plus der kostenlose Smart Meter im Wert von 99 Euro sind ein handfester Vorteil gegenüber dem späteren Verkaufsstart. Hast du dagegen nur ein Balkonkraftwerk im Blick oder eine bestehende Dachanlage ohne eigenen PV-Eingang, ist die Solarbank Max schlicht überdimensioniert, hier liegst du mit dem Quattro XL oder der Solarbank Max AC preislich und technisch besser.
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