Entwarnung
"Unbestätigte Luftnotlage" am Flughafen Nürnberg: Code für Entführung kam aus Cockpit
13.10.2026, 14:01 Uhr
Der Nürnberger Flughafen war wegen eines Polizeieinsatzes gegen Mittag für den Flugverkehr gesperrt worden. Grund war eine "unbestätigte Luftnotlage", der Code "7500" für einen Entführungsfall wurde genannt. Nun gibt es Entwarnung.

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1/28 - Großalarm am Albrecht-Dürer-Airport: Ein Ferienflieger auf dem Weg von der griechischen Insel Korfu nach Nürnberg hatte während des Fluges den Code 7500 gesendet. © NEWS5 / N5 DESK/NEWS5

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2/28 - Dieser Code wird im Luftverkehr bei einer möglichen Entführung oder widerrechtlichen Übernahme eines Flugzeugs verwendet. Nach ersten Erkenntnissen sollte die Maschine planmäßig gegen 12.20 Uhr in Nürnberg landen. Etwa auf halber Strecke setzte der Pilot jedoch den Alarmcode ab. Anschließend konnte die Maschine zunächst nicht von den zuständigen Behörden erreicht werden. Daraufhin wurde das standardmäßige Notfallprozedere eingeleitet. © ToMa/Grau

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3/28 - Die Alarmrotte des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg an der Donau startete nach Angaben der Behörden umgehend. Zwei Eurofighter begleiteten den Ferienflieger im deutschen Luftraum. Nach derzeit unbestätigten Informationen hoben offenbar auch italienische Kampfjets ab. Entscheidend war, welche Maschinen das betroffene Flugzeug schneller erreichen konnten. Der deutschen Luftwaffe gelang es schließlich, Kontakt zum Piloten herzustellen. Dieser wurde angewiesen, in Nürnberg zu landen. Die Eurofighter begleiteten die Maschine bis zum Flughafen, wo sie sicher aufsetzte. © NEWS5 / Lars Haubner/NEWS5

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4/28 - Parallel zur Lage in der Luft löste die Polizei am Nürnberger Flughafen Großalarm aus. Da zunächst von einer möglichen Entführung ausgegangen werden musste, rückten unter anderem Spezialkräfte des SEK und des Unterstützungskommandos (USK), mehrere Einsatzhundertschaften sowie ein Großaufgebot von Polizei, Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst an. © ToMa/Grau

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5/28 - Parallel zur Lage in der Luft löste die Polizei am Nürnberger Flughafen Großalarm aus. Da zunächst von einer möglichen Entführung ausgegangen werden musste, rückten unter anderem Spezialkräfte des SEK und des Unterstützungskommandos (USK), mehrere Einsatzhundertschaften sowie ein Großaufgebot von Polizei, Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst an. © ToMa/Grau

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6/28 - Die Marienbergstraße und die Flughafenstraße wurden zwischenzeitlich vollständig für den Verkehr gesperrt, um den Einsatzkräften freie Zufahrt zu ermöglichen. Auch mehrere Drohnen sollen zur Unterstützung eingesetzt worden sein. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte die Polizei dazu zunächst keine weiteren Angaben machen. © ToMa/Grau

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7/28 - Nach der Landung blieb die Maschine zunächst auf dem Vorfeld. Die Passagiere wurden anschließend in separate Bereiche des Flughafens gebracht, dort befragt und von Einsatzkräften, dem Rettungsdienst und Notfallseelsorgern betreut. Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Menschen an Bord. Den Passagieren und der Crew gehe es gut, heißt es. © ToMa/Grau

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8/28 - Nachdem auch vom Boden aus Kontakt zum Piloten hergestellt worden war, gaben die Einsatzkräfte Entwarnung. Nach aktuellem Stand wird der Vorfall als technischer Defekt behandelt. Warum der Pilot dennoch den Code 7500 und nicht den entsprechenden Hinweis auf eine technische Notlage gesendet hatte, ist ebenso Gegenstand der Ermittlungen wie die Frage, weshalb die Funkverbindung zeitweise abbrach. © NEWS5 / Lars Haubner/NEWS5

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9/28 - Der Flugbetrieb am Nürnberger Flughafen konnte kurz nach 13.30 Uhr wieder aufgenommen werden. Während des Einsatzes wurden nach ersten Erkenntnissen mehrere Maschinen umgeleitet. Das genaue Ausmaß der Beeinträchtigungen war zunächst noch unklar. © NEWS5 / Lars Haubner/NEWS5

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10/28 - Unabhängig von dem Entführungsalarm war der Flugverkehr am Nürnberger Flughafen bereits in der Nacht beeinträchtigt worden. Drei Piloten hatten beim Start oder bei der Landung unabhängig voneinander ein Objekt gemeldet, bei dem es sich möglicherweise um eine Drohne gehandelt haben könnte. © NEWS5 / Lars Haubner/NEWS5

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11/28 - Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen leitete daraufhin gemeinsam mit dem Flughafen und der Deutschen Flugsicherung Such- und Detektionsmaßnahmen ein. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Eine Drohne konnte jedoch nicht gefunden werden. Nach Angaben des Flughafens waren dadurch sechs Flüge verspätet. Zwei ankommende Maschinen mussten zunächst nach Köln und Prag ausweichen. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen besteht, ist derzeit nicht bekannt. © NEWS5 / Lars Haubner/NEWS5

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